„Überzeugungen passen nicht zusammen“

Vize-Chef von Uber geht im Streit

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Nummer zwei bei Uber geht verärgert

New York - In der Führungsriege des Fahrtendienstvermittlers Uber gibt es US-Medienberichten zufolge erneut einen Abgang: Einer der Vize-Chefs verlässt das Unternehmen im Streit.

Der für den Bereich Ridesharing-Strategie zuständige Chef Jeff Jones verlasse das Unternehmen, berichteten der Branchendienst Recode und die Zeitung "Wall Street Journal" am Sonntag. Jones war erst vor rund sechs Monaten zu Uber gewechselt.

Recode zufolge war Jones mit der Strategie des Unternehmens nicht einverstanden. "Es scheint nun offensichtlich, dass die Überzeugungen und der Ansatz, die meine Karriere geleitet haben, nicht mit dem zusammenpassen, was ich bei Uber gesehen und erlebt habe", erklärte Jones laut Recode. Er könne seine Funktion bei dem Fahrtenvermittlungsdienst deshalb nicht länger ausüben.

Erst Ende Februar hatte der neue Technik-Chef des Unternehmens, Amit Singhal, Uber verlassen müssen. Er hatte interne Ermittlungen gegen ihn wegen sexueller Belästigung bei seinem Ex-Arbeitgeber Google verschwiegen. Singhal hatte erst im Januar seinen Posten angetreten.

Auch der Streit eines Uber-Fahrers mit dem Vorstandsboss Travis Kalanick sorgte vor Kurzem für Aufsehen.

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