Dank hoher Nachfrage

Vodafone-Geschäft zieht nach Kabel-Verträgen an

Das Vodafone-Logo steht vor der Vodafone-Deutschland-Zentrale. Foto: Federico Gambarini/Illustration
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Das Vodafone-Logo steht vor der Vodafone-Deutschland-Zentrale. Foto: Federico Gambarini/Illustration

Düsseldorf (dpa) - Stagnation beim Mobilfunk, aber ein anziehendes Geschäft beim Festnetz-Internet: Eine hohe Nachfrage nach Kabel-Verträgen bringt den Telekommunikationskonzern Vodafone in Deutschland auf Wachstumskurs.

Der Service-Umsatz kletterte im letzten Quartal 2018 um 1,1 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mitteilte.

Der entsprechende Umsatz beim Mobilfunk blieb im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Mini-Plus von nur 0,2 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro fast gleich, die Zahl der Mobilfunkkunden sank sogar leicht auf 29,6 Millionen. Anders sah es beim Festnetz-Internet aus, hier kletterte der Service-Umsatz um 2,5 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Vodafone gehört neben der Deutschen Telekom und Telefónica zu den Branchengrößen und hat in Deutschland rund 14 000 Mitarbeiter.

Beim Festnetz hatte Vodafone 2018 mit der Übernahme des Kölner Kabelnetz-Anbieters Unitymedia für Aufsehen gesorgt, diese Firma ist in NRW, Hessen und Baden-Württemberg tätig. Das grüne Licht durch die EU-Kommission steht hierfür aber noch aus, eine Entscheidung wird im Sommer erwartet. Durch den Kauf könnte Vodafone künftig bundesweit schnelles Kabel-Festnetz anbieten und damit den Konkurrenten Deutsche Telekom in Bedrängnis bringt.

Mittteilung von Vodafone

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