Tote Ente gefunden

Ansteckende Vogelgrippe: Erster H5N8-Fall in Niedersachsen

Hannover. In Niedersachsen ist erstmals seit Beginn der aktuellen Epidemie bei einem Wildvogel der gefährliche Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen worden.

Bei dem im Kreis Peine entdeckten Tier sei vom Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems in der Nacht zum Mittwoch die hochgradig ansteckende Variante des Virus bestätigt worden, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

Es handele sich bei dem Tier um eine Ente, die im Gebiet des Eixer Sees gefunden worden sei, sagte der Sprecher des Landkreises Peine, Henrik Kühn. Es solle nun eine Stallpflicht für Geflügel im Landkreis erlassen werden.

Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) bestätigte, dass es sich um den ersten H5N8-Fall handelt. Die tote Ente sei am Montag beim Laves eingegangen.

Rund um den Fundort wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern eingerichtet. Hier gebe es in 50 Betrieben rund 1600 Tiere, so Kühn. In einer zusätzlichen Beobachtungszone von zehn Kilometern würden in Geflügelhaltungen rund 120.000 Tiere leben. Das berichtete auch die Osnabrücker Zeitung.

Wegen der Vogelgrippegefahr gilt inzwischen in mehr als der Hälfte der Landkreise in Niedersachsen die Stallpflicht. Inzwischen wurden aus sechs Bundesländern Vogelgrippe-Fälle gemeldet.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa/ Klaus Nowottn

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