Volkswagen setzt auf Ökologie

Baunatal. Volkswagen ist stolz auf die Blue-Motion-Technologie. Damit hat der Autobauer 2007 seine Nachhaltigkeitsinitiative gestartet. Die Technologie steht für Sparsamkeit und für verbrauchssenkende Technik. Doch wie viel steckt von diesem Gedanken in der Fertigung des VW- Werks Kassel?

Gestern wurde eine Nachhaltigkeitskonzept für das Werk unterzeichnet. „Umwelt schutz ist auf lange Sicht kein Kosten-, sondern ein Wertschöpfungstreiber“, sagt Rupert Zeh von der Werktechnik. Das beginnt bei der Vermeidung von Verschwendung jeder Art – Material, Arbeitszeit, fehlerhafte Prozesse.

Zwar ist die CO2-freie Fabrik noch Vision, aber der Weg dorthin ist eingeschlagen: Mit dem neuen Kraftwerk, das mit Gas statt mit Öl betrieben wird, sinkt der Schadstoff-Ausstoß um 30 Prozent. Ursprünglich wurde eine Menge in die Luft gepustet, die dem Gegenwert von 280 000 Tonnen CO2 entspricht. Eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 7,7 Millionen Kilowattstunden pro Jahr ist bereits installiert. Sie würde den Verbrauch von 2200 Drei-Personen-Haushalten decken. Und die Bestückung des VW-Schriftzuges mit LED-Technik spart 100 000 kWh pro Jahr. Klimaschädliche Schutzgase etwa in der Magnesium-Gießerei werden ausgetauscht.

„Wir sind gut, aber wir können jeden Tag noch etwas besser werden“, sagt Umweltschützer Helmar Pflock (55), der dafür sorgt, dass im Werk die Ökobilanz stimmt. „Verglichen mit den Effizienzaufklebern vom Kühlschrank liegen wir schon im grünen Bereich.“

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