Auto-Produktion bedroht

VW-Boss Herbert Diess: Chipmangel wird Volkswagen-Werke beschäftigen – „Das werden wir spüren“

Herbert Diess, VW-Konzernchef, steht am Montageband für die Produktion des Elektroautos VW ID.3.
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Weitere Produktions-Stopps drohen: Der Mangel an Elektronik-Chips wird die Autoindustrie spürbar belasten, warnt VW-Boss Herbert Diess.

Der Chipmangel trifft die Autobauer hart: Auch Volkswagen muss sich strecken, um nicht weitere Produktionseinbußen zu riskieren. VW-Chef Herbert Diess warnt.

Wolfsburg – Der erhebliche Mangel an Elektronik-Chips mit wichtigen Halbleitern dürfte die gesamte Autoindustrie nach Einschätzung von VW-Chef Herbert Diess noch eine ganze Weile beschäftigen. Mikroprozessoren sind derzeit ein knappes und daher äußerst umkämpftes Gut – insbesondere bei den Autoherstellern. Egal ob Volkswagen, Audi oder Ford – bei zahlreichen Autobauern fallen aufgrund von Chipmangel Schichten aus, wie 24auto.de berichtet. Entweder weil die begehrten Chips einfach nicht aufzutreiben sind – oder verspätet in der Produktion eintreffen.

Der ausbleibende Nachschub belastet die Autoindustrie zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Schließlich steckt sie mitten in einer umfassenden Transformation hin zur Elektromobilität und hat in der Corona-Krise erhebliche Umsatzverluste hinnehmen müssen. „Die größten Risiken sehen wir bei den Halbleitern“, erklärte Diess. „Es gibt eine grundsätzliche Knappheit bei Chips, die wir wegen der vielen vernetzten Geräte in den Fahrzeugen brauchen. Das wird unsere Volkswagen-Werke auch in den nächsten Monaten, wenn nicht Jahren, weiter beschäftigen.“ Zuletzt seien Probleme durch das Feuer beim japanischen Produzenten Renesas und den Schneesturm in Texas hinzugekommen. „Da sind mehrere Halbleiterfabriken für mehrere Wochen ausgefallen“, sagte der VW-Konzernchef. „Das werden wir spüren.“ *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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