Trotz Absatzproblemen in der Autobranche

VW-Chef stärkt Heimatwerke: "Kein Armenhaus Europa"

New York/Baunatal. VW-Chef Martin Winterkorn hat sich gegen eine Verlagerung der Produktion aus dem krisengeplagten Europa ausgesprochen. "Wir wollen nicht, dass Europa ein Armenhaus wird."

Das sagte Winterkorn am Dienstag in New York. "Wir stehen dazu, dass wir in Europa Beschäftigung sichern wollen." Denn wo die Produktion verschwinde, verschwinde über kurz oder lang auch die Entwicklung, erläuterte er.

Lesen Sie auch:

- Der Kleine aus Wolfsburg ist da!

Europa ist momentan die Problemregion der Autoindustrie. Die Verkäufe sind branchenweit stark rückläufig, während sie in großen Schwellenländern und auf dem wichtigen US-Markt zulegen. "In Europa werden wir in den nächsten zwei, drei, vier Jahren keinen großen Wachstumsschub mehr haben, deswegen sind wir froh, dass wir global aufgestellt sind", sagte Winterkorn.

Der Konzern betreibt seit vergangenem Jahr auch wieder ein Werk in den USA und hat jüngst den Bau eines Audi-Werks in Mexiko verkündet. Diese weltweite Aufstellung helfe letztlich der Belegschaft in der Heimat, versicherte Winterkorn. Selbst nach China mit mittlerweile elf Werken würden immer noch Getriebe aus Baunatal, Motoren aus Salzgitter oder Lenkungen aus Braunschweig geliefert.

Der Konzern legt an diesem Mittwoch seine Geschäftszahlen fürs dritte Quartal vor. (dpa)

Fotos: Das ist der VW-Taigun

Der Kleine aus Wolfsburg ist da! VW Taigun

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.