China bremst

VW-Konzern geht nach starkem Jahresauftakt vom Gas

Wolfsburg. Die Flaute bei den Verkäufen in China und Einbrüche auf weiteren Absatzmärkten haben dem VW-Konzern zur Jahresmitte Tempo genommen. Hier die aktuellen Zahlen:

Zwar verbesserte Europas größter Autobauer in den ersten sechs Monaten seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um rund 10 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Im Auftaktquartal war das Plus mit 17 Prozent aber höher ausgefallen.

Auch der zuletzt rückläufige und für VW wichtigste Markt China büßte Zugkraft ein. Dort arbeitet VW mit Partnern und weist die Gewinne gesondert aus. Das wirkt sich dann beim Überschuss aus, der um 1 Prozent auf 5,66 Milliarden Euro sank.

Beim Umsatz profitierten die Wolfsburger unter anderem vom schwachen Euro, so dass dieser im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1 Prozent auf 108,8 Milliarden Euro stieg. Mit dem Ergebnis übertraf VW die Experten-Erwartungen beim Umsatz und Ebit. Der Überschuss enttäuschte allerdings.

Hier die offizielle VW-Pressemitteilung als PDF

VW-Konzern kratzt an der Marke der 600.000 Mitarbeiter

Der Volkswagen-Konzern zählt mittlerweile beinahe 600.000 Mitarbeiter auf der Welt. Ende Juni umfasste die Belegschaft rund 597 800 Menschen, wie Europas größter Autobauer am Mittwoch mit seiner Halbjahresbilanz in Wolfsburg mitteilte. Das waren noch einmal gut 5000 Menschen oder 1 Prozent mehr als zum Jahreswechsel. Knapp die Hälfte arbeitet im Inland und etwa jede fünfte Stelle entfällt auf das Land Niedersachsen.

Als Deutschlands größter privater Arbeitgeber spielt der Konzern mit seiner Belegschaftsgröße auch global in einer besonderen Liga. Weltweit gibt es nur ganz wenige Unternehmen, die noch mehr Menschen Arbeit geben - etwa die US-Handelskette Walmart und der asiatische Elektroriese Foxconn. (dpa)

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Rubriklistenbild: © dpa

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