VW: Keine Produktionsstopps in deutschen Werken wegen Abgas-Skandal

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Ob die Produktionskürzungen in Mlada Boleslav im Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal stehen, ließ der Sprecher offen. Foto: Peter Steffen

Wolfsburg (dpa) - Volkswagen hat einen Bericht dementiert, nach dem es in den großen deutschen VW-Werken Produktionsstopps infolge der Abgas-Krise gibt.

Ein Konzernsprecher wies am Mittwoch einen Bericht der "Wirtschaftswoche" zurück, wonach die Produktionen in den Werken Wolfsburg, Emden, Zwickau und Dresden Anfang Dezember für vier Tage ruhen soll. Lediglich für das Werk im ostfriesischen Emden seien für den 4. und 7. Dezember zwei weitere Tage vorgesehen, in denen die Produktion ruhe.

Ende November war bekanntgeworden, dass die Produktionsbänder bei Volkswagen vor dem Hintergrund der Abgas-Affäre über Weihnachten länger still stehen. Zwischen dem 17. Dezember und dem 11. Januar sollen keine Autos vom Band laufen.

Einzige Ausnahme ist aufgrund der hohen Nachfrage und der derzeit laufenden Vorbereitungen für die neue Produktgeneration der Tiguan, der im Werk Wolfsburg bis einschließlich 18. Dezember produziert werden wird und dessen Bau bereits am 4. Januar wieder anlaufen soll.

Zuvor wurde bekannt, dass die VW-Tochtermarke Skoda die Produktion von zwei Automodellen in einem tschechischen Werk zurückfährt.

Beim Bau des Fabia und des Rapid Spaceback gebe es Anpassungen am Standort Mlada Boleslav, bestätigte ein Skoda-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage.

Details nannte er nicht. Auch ob die Produktionskürzungen in Zusammenhang mit dem Abgas-Skandal stehen, ließ der Sprecher offen. Zuerst hatte die tschechische Zeitung "Mlada Fronta Dnes" über die Einschnitte in der Fertigung berichtet.

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