VW-Vorstandschef Martin Winterkorn tritt zurück

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Angesichts der Affäre um Abgasmanipulationen tritt Volkswagenchef Martin Winterkorn (Foto) zurück. Als Vorstandsvorsitzender übernehme er die Verantwortung für die bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren, erklärte Winterkorn am Mittwoch in Wolfsburg.

Martin Winterkorn tritt als Vorstandschef von Europas größtem Autobauer Volkswagen zurück. Das gab der Konzern am Mittwoch nach einer Krisensitzung der obersten Aufseher in Wolfsburg bekannt.

Der 68-Jährige war durch den Abgas-Skandal in den USA in Bedrängnis gekommen.

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Wer könnte der Nachfolger von VW-Chef Martin Winterkorn werden? Porsche-Chef Matthias Müller ist schon länger als möglicher Erbe im Gespräch. Zuletzt wurde über seinen Wechsel an die Konzernspitze im Frühjahr spekuliert, als Winterkorn sich einen Machtkampf mit dem Konzernpatriarchen und damaligen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch lieferte. Damals setzte Winterkorn sich durch - doch nun muss er im Skandal um manipulierte Abgaswerte mehr denn je um seinen Posten bangen. Und wieder wird Porsche-Chef Müller als Nachfolger gehandelt.

Der Skandal um die Manipulation von Abgaswerten hat die Volkswagen-Aktie auf eine rapide Talfahrt geschickt. An der Frankfurter Börse stürzte sie am Dienstag um 19,82 Prozent auf 106 Euro ab; zeitweise hatte sie um mehr als 20 Prozent eingebüßt. (dpa)

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