Produktion liegt derzeit im Werk Kassel in Baunatal bei 15 700 Stück pro Tag, zum Jahresende waren es knapp 15 000

VW-Werk fährt die Getriebe-Fertigung hoch

Baunatal. Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen ist im Januar mit einem Auslieferungsplus gestartet. Dieses Plus spüren auch die Beschäftigten im VW-Werk Kassel in Baunatal.

Insgesamt lieferte der Konzern mit 644.200 Fahrzeugen fast ein Fünftel mehr Autos aus, als im Januar 2010. Der Gesamtmarkt legte um 12,8 Prozent zu. Treiber des Absatzes sind nach wie vor die asiatischen Märkte, vor allem China.

Dieses Plus spüren auch die Beschäftigten im VW-Werk Kassel in Baunatal. Insgesamt fertigt dort etwa die Hälfte der 14.500 Beschäftigten des Werks täglich an die 15.700 Getriebe. Zum Jahresende waren es an die 15.000 Getriebe. Offiziell äußert sich das Werk nicht, auch nicht dazu, ob der Trend die nächsten Wochen anhält.

Anders im Werk Wolfsburg: Dort werden zwei im Dezember vereinbarte Sonderschichten in der Golf-Fertigung nicht gebraucht, weil das Produktionsvolumen bereits höher als geplant sei. Ende Januar war dort ein Arbeitstag gestrichen worden, weil die Zulieferer nicht mehr mitkamen.

VW hat in der Vergangenheit die Basis für neue Absatz-, Umsatz- und Ergebnisrekorde gelegt. Das Ziel, 2018 weltweit zehn Mio. Autos zu verkaufen, könnte der Konzern 2016 oder 2017 erreichen, meint der NordLB-Autoanalyst Frank Schwope. Seine Rechnung: Legt VW bis 2017 jährlich fünf Prozent beim Absatz zu, schaffen die Wolfsburger die zehn-Millionen-Marke bereits 2017. (mwe)

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