Auf Wachstumskurs

In den kommenden Jahren wird das Güterverkehrsaufkommen in Deutschland und Europa laut Prognosen im hohen zweistelligen Bereich zunehmen. Zukünftiges Wachstum wird im Besonderen durch die Volumenmärkte des Exports – vor allem in der EU sowie in Russland und dessen Anrainerstaaten – erreicht werden.

Dort wird auch weiterhin stark in neue Nutzfahrzeuge investiert werden. Auch in den neuen EU-Staaten hat das Nutzfahrzeug längst die führende Rolle im Güterverkehr übernommen.

Lag der Anteil des Straßenverkehrs am gesamten Güterverkehr in den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts dort noch bei gut einem Drittel, ist er jetzt auf zwei Drittel gestiegen und wird sich immer mehr an die Anteile in Westeuropa von über 70 Prozent anpassen. Das Nutzfahrzeug hat sich damit auch in Mittel- und Osteuropa etabliert – mit der Aussicht auf ein hohes Absatzpotenzial für die deutschen Anhänger- und Aufbautenhersteller in den kommenden Jahren.

Die Chancen des Zusammenwachsens Europas liegen allerdings nicht nur in den neuen EU-Ländern, sondern daraus resultierend auch in den entwickelten Ländern Westeuropas. Von dort aus wird auch mittelfristig ein großer Teil der Waren zu den Kunden Mittel- und Osteuropas fließen – auch in Westeuropa bieten sich damit noch erhebliche Wachstumschancen.

Die nachhaltige positive Entwicklung der Wirtschaft in ganz Europa wird in den kommenden Jahren – trotz globaler Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten – zu einer stark wachsenden Nachfrage nach Transporten führen. Die deutschen Anhänger- und Aufbautenhersteller sind für das Wachstum in Zukunft hervorragend aufgestellt und werden von der weiterhin wachsenden Nachfrage nach Transporten und damit einem weiterem Wachstum in der Nutzfahrzeugbranche profitieren.

NH L

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