Wachstumsmarkt Altenpflege

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Karriere: In der Altenpflege gibt es gute Jobaussichten.

Die Altenpflege ist ein Wachstumsmarkt: Der Pflegebedarf in Deutschland wird steigen. Derzeit gibt es rund 2,1 Millionen pflegebedürftige alte Menschen in Deutschland, schon im Jahr 2020 werden es Schätzungen zufolge 2,9 Millionen sein.

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Trotzdem leidet die Branche an mangelndem Zulauf. Gerade in den Ballungsgebieten werden händeringend Pflege- und Pflegehilfskräfte gesucht. Grund ist unter anderem das schlechte Image, die Angst vor schlechter Bezahlung und der hohe Anteil an Teilzeitstellen.

Gute Aufstiegschancen

Dabei sind in der Altenpflege Karrieren möglich, die in anderen Bereichen undenkbar wären. Quereinsteiger haben recht gute Ein- und Aufstiegschancen, und auch der Zugang zu einer qualifizierten Berufsausbildung für junge Menschen ist gut. Durch die zahlreichen Teilzeit-Angebote bietet der Bereich gute Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Ein weitereichendes Angebot

Die Evangelische Altenhilfe Gesundbrunnen ist größter Träger diakonischer Altenarbeit in Nordhessen und Thüringen. An 18 Standorten beschäftigt sie rund 2100 Menschen in den Bereichen Pflege und Betreuung, Hauswirtschaft und Küche sowie in Leitung und Verwaltung. Neben Altenpflegeeinrichtungen unterhält sie ambulante Dienste, Tagespflegen, Einrichtungen des Betreuten Wohnens, das Hospiz in Kassel und das geriatrische Krankenhaus Gesundbrunnen am Krähenberg in Hofgeismar. Am Hauptstandort im nordhessischen Hofgeismar betreibt der Träger ein eigenes Aus- und Fortbildungszentrum (DAFZ), das verschiedene Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote bereithält. Gegründet im Jahr 1962 als eine der ersten Ausbildungsstätten für Altenpflege war die Altenpflegeschule am Gesundbrunnen maßgeblich an der Entwicklung und Ausprägung des Berufsbildes beteiligt.

Eigenen Nachwuchs fördern

In den 50 Jahrgängen, die seit der Gründung die Altenpflegeschule am Gesundbrunnen durchliefen, nahmen insgesamt 846 Absolventen teil, 683 Frauen und 208 Männer. Derzeit bildet der Träger an seinen 18 Standorten in Nordhessen und Thüringen pro Jahrgang rund 50 Altenpflegefachkräfte aus, die Hälfte von ihnen besucht die Schule in Hofgeismar.

Ausbildungsmöglichkeiten

Die einjährige Ausbildung zur Pflegehilfskraft kann auch ohne vorherigen qualifizierten Abschluss angetreten werden. Schließen die Auszubildenden die Qualifizierung ab, steht ihnen der Weg zur Ausbildung als examinierte Pflegefachkraft offen. Generell benötigt man für diesen dreijährigen Ausbildungsgang zumindest einen Hauptschulabschluss.

Danach bieten sich vielfältige Qualifizierungsmöglichkeiten. Von der Pflegehilfskraft zur Pflegedienstleitung – in der Altenpflege ist solch ein Werdegang möglich. (nh)

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