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Wann Sie dem Chef eine Freundschaftanfrage schicken dürfen

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Eine Freundschaftsanfrage an den Chef könnte heikel sein. Daher ist eher Vorsicht geboten. 

Eine Freundschaftsanfrage an den Chef in sozialen Netzwerken ist schnell verschickt. Doch überschreitet dies eine Grenze oder gilt dies als bedenkenlos?

Wie steht es eigentlich um Facebook, Twitter und Co. im Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Soll ich meiner Chefin eine Freundschaftsanfrage schicken? Oder ihr auf Twitter folgen? 

Freundschaftsanfrage: Auf die Branche kommt es an

Die Antwort auf solche Fragen hängt auch von der Branche ab, sagt Karriereberaterin Svenja Hofert aus Hamburg. "Da gibt es schon Unterschiede,je nachdem ob es da noch viel Hierarchiedenken gibt oder ob das weitestgehend aufgelöst ist." Im zweiten Fall ist eine Freundschaftsanfrage im Netz in aller Regel kein Problem. Bei einem konservativen Arbeitgeber kann das aber als unpassend gelten - ähnlich wie wenn der Mitarbeiter dem Chef das "Du" anbietet.

Facebook, Xing & Co.: Fingerspitzengefühl bei der Wahl der Plattform

Gerade neue Mitarbeiter brauchen dann etwas Fingerspitzengefühl beim Vernetzen im neuen Betrieb. Denn auch die Plattform spielt dabei eine Rolle: Für Instagram gelten andere Regeln als für Xing oder Linkedin. "Bei den reinen Business-Netzwerken ist das meistens selbstverständlich", sagt Hofert. 

"Wird es privater, sollte man genauer hinschauen." Oft sei gut zu erkennen, welche Netzwerke Chefs oder Kollegen eher privat nutzen - beispielsweise an der Art der Posts und der Zahl der Follower oder Freunde.

Wie verhalte ich mich bei Freundschaftsanfragen von Kollegen oder Facebook-Nachrichten von Kunden? Das erfahren Sie hier

Übrigens: Viele Personaler nutzen die sozialen Netzwerke, um Bewerber genau unter die Lupe zu nehmen. Und auf Business-Netzwerken wie Xing suchen Recruiter sogar aktiv nach potentiellen Mitarbeitern -  worauf sie dabei wirklich achten, erfahren Sie hier.

dpa/tmn/ans

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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