1. Startseite
  2. Wirtschaft

Warum es auch mal drei Wochen Urlaub sein dürfen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Erholungseffekt
Den Berufsalltag ganz weit hinter sich lassen: Wer im Job den ganzen Tag auf den Beinen ist, darf im Urlaub auch einfach mal faulenzen. © Andreas Arnold/dpa/dpa-tmn

Stückeln Sie Ihren Urlaub lieber in kleine Einheiten, damit Sie im Job auch ja nie zu viel verpassen? Gute Gründe sprechen dafür, auch mal länger auszuspannen.

Berlin - Wer sich so richtig vom Arbeitsalltag erholen möchte, sollte auch mal drei Wochen Urlaub am Stück einplanen. „Da stellt sich ein noch größerer Erholungseffekt ein, der auch länger anhält“, sagt Professor Dirk Windemuth, Direktor des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG).

Im Urlaub auf Kontrastprogramm setzen

In einem Interview des Portals „Arbeit und Gesundheit“ rät Windemuth außerdem, den Urlaub so zu gestalten, dass die Abwechslung zum Arbeitsalltag im Vordergrund steht.

Das heißt: Wer im Job körperlich schwer arbeitet, geht es auf Reisen am besten etwas schonender an und genießt die Tage am Strand im Liegestuhl. Beschäftigte, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, sollten auch aktive Phasen einplanen.

Wichtige Aufgaben delegieren

Um im Urlaub wirklich nicht an Arbeit denken zu müssen, sollten Beschäftigte ihre Abwesenheit im besten Fall geschickt planen - so dass keine neuen Projekte oder Einarbeitungszeiten in die Urlaubszeit fallen.

„Wenn Aufgaben delegiert werden müssen, legen Sie fest, wer notwendige tägliche Routineaufgabe für Sie übernimmt“, so Windemuth weiter. Ratsam sei auch zu klären, wer während eines langen Urlaubs das E-Mail-Postfach weiter bearbeiten kann. Der Wiedereinstieg fällt leichter, wenn nicht Hunderte ungelesene Nachrichten in der Inbox warten. dpa

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.
Die Redaktion