Was beim Job-Speed-Dating wichtig ist

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Beim Job-Speed-Dating lernen sich Personaler und Bewerber das erste Mal kennen. Das Gespräch dauert in der Regel zehn Minuten. Foto: Peter Endig

Mainz (dpa/tmn) - In zehn Minuten zum neuen Job - das verspricht Job-Speed-Dating. Es bleibt nur wenig Zeit, um den Personaler zu überzeugen. Mit welcher Strategie man gut ankommt, verrät das Hochschulteam der Agentur für Arbeit.

Die Bewerber haben nur kurz Zeit, um einen Personalchef von sich zu überzeugen. Dann klingelt es, und weiter geht's zum nächsten. Eine Zusage für eine Stelle sollten Teilnehmer aber nicht sofort erwarten. "Es ist nicht so, dass die vorbereiteten Verträge unter dem Tisch liegen", sagt Jenja Alsfeld vom Hochschulteam der Agentur für Arbeit in Mainz. Aber die Teilnehmer können durchaus zu einem weiteren Gespräch eingeladen werden. Dann kann für einige auch ein Vertragsangebot herausspringen, sagt die Karriereberaterin.

In Deutschland organisieren zum Beispiel Hochschulen und Jobcenter Speed-Datings für Studenten, Azubis oder auch Hartz-IV-Empfänger. Die Idee: Das erste Date ist auch wirklich der erste Kontakt zwischen Unternehmen und Bewerber. So sollen Jobanwärter nicht schon vorab an formellen Hürden im Bewerbungsprozess scheitern.

Den Dialog beim Job-Speed-Dating führen die Firmenvertreter. Mit eigenen Fragen warten Bewerber besser, bis sich ihnen die Gelegenheit bietet, rät Alsfeld. Keine gute Idee ist, Wörter wie teamfähig oder kommunikationsstark aufzulisten, um sich zu beschreiben. "Man sollte alles konkret mit Beispielen belegen." So können Bewerber etwa sagen, dass sie schon im Verkauf tätig waren und deshalb gut mit Kunden umgehen können. Oder sie können erzählen, dass sie ein Festival organisiert haben und sich deshalb etwa mit Rechnungswesen auskennen.

Career Service der Uni Mainz und der Agentur für Arbeit

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