Wasserstoff als Brennstoff

„Zero Emission“: Neuer Sechszylinder-Wasserstoffmotor soll 2024 in Serie gehen

Wasserstoffmotor TCG 7.8 H2 von Deutz
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Deutz bringt seinen ersten Wasserstoffmotor auf den Markt.

Die Deutz AG bringt ihren ersten Wasserstoffmotor auf den Markt. Der Sechszylinder soll 2024 in Serie gehen. 

Köln – Ein Kilogramm Wasserstoff enthält dreimal so viel Energie wie ein Kilogramm Erdöl. Verbrennt man Wasserstoff, entsteht im Wesentlichen Wasserdampf. Anders als die Batterie vieler E-Autos, kann ein Wasserstofftank außerdem binnen kurzer Zeit vollgetankt werden. Das macht Wasserstoff nicht nur klimafreundlich, sondern auch als zukünftigen Treibstoff immer spannender.  

Klar, dass die Industrie sich dafür interessiert. Der Kölner Motorenhersteller Deutz AG etwa hat kürzlich seinen ersten Wasserstoffmotor vorgestellt. Der sechszylindrige TCG 7.8 H2 erfülle den von der EU vorgegebenen CO2-Grenzwert für „Zero Emission“ und solle das Angebot an emissionsreduzierten und emissionsfreien Antrieben des Unternehmens weiter ausbauen.

Wasserstoffmotor: Serienproduktion ab 2024

Das Konzept des Motors basiere auf einem bestehenden Dieselmotor, setze aber auf Wasserstoff als Brennstoff. Neben seiner CO2-Neutralität liefere der Motor bereits 200kW Leistung und sei dabei sehr leise, erklärte das Unternehmen bei der Vorstellung des Aggregats im August. Deutz-Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Hiller bezeichnete den Motor als „wichtigen Meilenstein“ für das Unternehmen.

Ab 2024 soll der Motor in die Serienproduktion gehen. Der TCG 7.8 H2 eignet sich für alle Deutz-Anwendungen, soll aber zunächst in den Bereichen der stationären Anlagen, Generatoren und im Schienenverkehr eingesetzt werden.

Unumstritten ist der Wasserstoff als Antrieb derweil nicht: VW-Vorstand Herbert Diess beispielsweise hält die Diskussion darum für Zeitverschwendung. (ij)

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