Wegen Fördermengen-Drosselung

Weltbank: Ölpreise steigen 2017 um ein Viertel

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Ölpumpen vor Sonnenuntergang. Laut Weltbank wird sich der Ölpreis im kommenden Jahr um ein Viertel verteuern. Foto: Pauls Buck/Archiv

Washington (dpa) - Die Weltbank hat ihre Prognose für den Ölpreis im Jahr 2017 nach oben korrigiert. Ein Barrel (159 Liter) Öl der Sorte Crude werde voraussichtlich im Jahresdurchschnitt 55 Dollar kosten, teilte die Weltbank in Washington bei der Vorstellung ihrer Rohstoffmärkte-Prognose mit.

Damit wurde die ursprüngliche Prognose um zwei Dollar nach oben korrigiert. Hintergrund sei die Bereitschaft der Opec-Länder, ihre Fördermenge zu drosseln.

"Wir erwarten einen deutlichen Anstieg der Energiepreise, angeführt vom Öl", sagte Weltbank-Volkswirt John Baffes. Öl, aber auch Gas und Kohle würden im nächsten Jahr um rund ein Viertel teurer. Insgesamt seien Rohstoffpreise wieder auf dem Weg nach oben. Die Preise für Metalle und Mineralstoffe sollen der Prognose zufolge um 4,1 Prozent, die für Zink sogar um 20 Prozent steigen.

Schwache Rohstoffpreise hatten vor allem exportierende Entwicklungsländer, wie die ölreichen Staaten Venezuela oder Nigeria hart getroffen. "Nun scheinen sie die Talsohle durchschritten zu haben", hieß es in einer Mitteilung der Weltbank.

Mitteilung der Weltbank

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