Weltspartag: Heute wie vor 90 Jahren

Zum Weltspartag am Donnerstag, 30. Oktober, lädt die Kasseler Sparkasse ein. An diesem Festtag bieten die meisten Geschäftsstellen kleine Programme: Kinderschminken, Zauberer, Aktionskünstler, Basteln, Rätselspiele, Wettbewerbe, Popcorn-Maschine, Kaffee, Waffeln, Kuchen, oft mit Vereinen vor Ort.

Der Weltspartag 2014 steht unter dem Motto: „Heute wie vor 90 Jahren – für Groß und Klein lohnt sich’s zu sparen.“ Der Weltspartag wurde erstmals begangen am 31. Oktober 1925 und geht zurück auf den 1. Internationalen Weltkongress der Sparkassen 1924 in Mailand.

Der Spargedanke ist nach wie vor aktuell. Einerseits hat Sparen eine existenzielle Bedeutung für die individuelle Zukunftsplanung, zum Beispiel durch Wohneigentum oder Vorsorge für das Alter. Andererseits geht es auch den Aufbau eines finanziellen Polsters: Reisen, Auto, etwas Luxus – so lauten die Wünsche, zu deren Erfüllung eines am Anfang steht: Sparen. Wer mit geringen Beträgen beginnt, kann langfristig viel erreichen. Gerade für Kinder ist es wichtig, schon früh den Umgang mit Geld zu erlernen. Die Kasseler Sparkasse steht mit Rat und Tat zur Seite.

Plüschtieraffe „Nick“ wird viele Freunde unter den Kindern finden, aber auch für Schüler und Jugendliche gibt es Geschenke.

Die Geschäftsstellen sind an diesem Tag durchgehend von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Geschäftsstellen, die am 31. Oktober geöffnet haben, sind an diesem Tag durchgehend von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den zentralen Bereichen der Kasseler Sparkasse unterstützen die Geschäftsstellen, so dass der Ansturm mit Münzgeld bewältigt werden kann.

Vermögensbarometer 2014

Den Bundesbürgern geht es in finanzieller Hinsicht zurzeit ausgesprochen gut. So lautet das Ergebnis des Vermögensbarometers 2014 „Die Deutschen und ihr Geld“, das der Deutsche Sparkassen und Giroverband in Auftrag gegeben hat. Eine große Mehrheit (58 Prozent) findet ihre aktuellen materiellen Lebensumstände „gut“ oder „sehr gut“. Und sie sind optimistisch: 20 Prozent glauben, dass sich ihre finanzielle Situation im Laufe der nächsten zwei Jahre verbessern wird. Bei den 14-bis 29-Jährigen sind es sogar 37 Prozent. Ob sie deswegen wenig sparen?

Die Jungen sparen wenig: 50 Prozent – 24 Prozentpunkte mehr als noch 2013 – bilden keine Rücklagen fürs Alter. Nur 47 Prozent sorgen fürs Alter vor. Dabei macht Sparen glücklich – sagen jedenfalls 57 Prozent der Bundesbürger und freuen sich, wenn sie einen Finanzpuffer bilden, der ihnen Sicherheit verspricht.

Bei der Geldanlage geht Sicherheit vor Rendite: 95 Prozent der Deutschen finden diesen Aspekt bei der Vermögensplanung „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Eine möglichst hohe Rendite finden drei von vier Verbrauchern wichtig (75 Prozent). Der Inbegriff der sicheren Geldanlage ist für viele die Immobilie. 52 Prozent sehen darin die ideale Form der Vermögensbildung – und das Interesse an dieser Anlageform steigt weiter. (nh)

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