Weltweit rund 1,13 Billionen Euro Schwarzgeld gewaschen

Wien/Marrakesch - Kriminelle haben im Jahr 2009 weltweit rund 1,13 Billionen Euro Schwarzgeld gewaschen. Drogenhandel und andere Verbrechen sind die Hauptquellen der riesigen Summen. 

Zu diesem Ergebnis kommt das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) mit Sitz in Wien in einer Studie. Die Summe des weltweit gewaschenen Geldes habe 2,7 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung erreicht, heißt es in dem Bericht, der am Dienstag in Marrakesch und Wien veröffentlicht wurde. Die größten Summen dabei stammten aus dem Drogenhandel und anderen Bereichen des organisierten Verbrechens.

Der UNODC-Studie zufolge wird nur ein Prozent der illegalen Geldflüsse aufgespürt und eingefroren. Korruption könne eine wesentliche Rolle dabei spielen, den Transfer illegaler Geldflüsse in legitime weltweite Finanzströme zu ermöglichen, hält UNODC-Chef Yury Fedotov in dem Bericht fest. Ziel der Studie sei es, Kapazitäten aufzubauen, um Geldwäsche aufzudecken und zu verhindern.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.