Sparkasse steigert Jahresüberschuss auf 2,7 Mio.

Werra-Meißner mit stabilem Ergebnis

Eschwege. Die Sparkasse Werra-Meißner hat das Krisenjahr 2009 besser gemeistert, als sie selbst erwartet hatte. Die konjunkturelle Abkühlung habe sich „nicht in der zu erwartenden Härte niedergeschlagen“, sagt Frank Nickel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse am Mittwoch bei der Vorlage des Geschäftsberichts.

Deshalb startet die Sparkasse verhalten optimistisch ins Jahr. Nickel: „Sollte es keinen Konjunktur-Rückschlag geben und die EZB die Zinsen mit Augenmaß anpassen, dann erwarten wir auch 2010 einen positiven Ertrag.“

Getragen wird diese Zuversicht von „einem ordentlichen Ergebnis“. Sowohl beim Zins- wie beim Provisionsüberschuss konnte das Geldinstitut zulegen. Mit 4,2 Millionen Euro musste deutlich weniger Geld für faule Kredite aufgewendet werden, als Nickel für das Krisenjahr eingeplant hatte, hauptsächlich weil im Einzugsgebiet der Sparkasse etliche Zulieferer der gebeutelten Autobranche angesiedelt sind.

Zwar stiegen Personal- und Sachkosten leicht, die Sparkasse musste aber nur 64,8 Cent aufwenden, um einen Euro zu verdienen. Im Jahr zuvor waren es 67 Cent. Der Jahresüberschuss stieg von 2,4 auf 2,7 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn liegt bei 5,7 Mio. Euro. Mit dem Gewinn soll das haftende Eigenkapital gestärkt werden. Die Eigenkapitalquote liege über 14 Prozent.

„Die Kreditnachfrage ist nach wie vor ungebrochen“, so Sparkassendirektor Wolfgang Wilke. Insgesamt liegt das Volumen bei 900 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen fielen leicht auf 1,1 Mrd. Euro. Den Rückgang erklärt der Vorstand mit einem Anstieg im Konsumverhalten (Autokäufe) und damit, dass Kunden wieder in Wertpapiere investierten. (mwe)

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