Wieder Kurzarbeit bei SMA: Mitarbeiter informiert

Niestetal. Der nordhessische Solartechnik-Weltmarktführer SMA (Niestetal) muss auch in diesem Jahr mit einem Kurzarbeitsmodell für etwa 200 bis 300 Mitarbeiter die urlaubsbedingte Flaute in der Produktion überbrücken.

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Das teilte SMA-Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit. Außer im Jahr 2010 habe SMA in all den Jahren vorher wegen der besonders im August nachlassenden Nachfrage aus wichtigen Absatzregionen die Herstellung der zur Nutzung der Solarenergie wichtigen Wechselrichter zurückfahren müssen.

Er gehe davon aus, so Urbon, dass die Produktion in nächster Zeit wieder anziehen werde. Die schwankende Beschäftigungssituation sei auf die Produktionsstrategie zurückzuführen: SMA produziere ausschließlich auf Auftrag.

Das Unternehmen halte an seiner Prognose für dieses Jahr fest: SMA will 2011 zwischen 1,5 und 1,9 Milliarden Euro umsetzen und geht von einem operativen Ergebnis von 315 bis 475 Millionen Euro aus (das entspräche einer Rendite von 21 bis 25 Prozent). "Wir bestätigen unsere Prognose und rechnen mit einer anziehenden Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte," so Urbon mit Blick auf den von der aktuellen Finanzkrise weitgehend unbeeindruckten Aktienkurs von SMA. "Ich gehe davon aus, dass wir bald in der Produktion viel zu tun haben werden."

Die Mitarbeiter seien bereits informiert worden. Das Kurzarbeitsmodell bei SMA entspricht dem der Bundesagentur für Arbeit: Die Mitarbeiter bekommen für die Zeit, in der sie nicht beschäftigt werden, 60 bis 67 Prozent ihrer Bezüge. (hos)

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