GM will mit Schuldenabbau beginnen

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GM will mit dem Schuldenabbau beginnen.

New York - Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) will womöglich noch vor Jahresende mit der Abzahlung seiner Schulden an die US-Regierung beginnen.

Die bisher für 2010 geplante Rückkehr an die Börse könnte sich allerdings verzögern. GM stehe unter Druck, die Milliardenkredite so schnell wie möglich zurückzuzahlen, sagte Verwaltungsratschef Edward Whitacre am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Rede vor Studenten in Texas.

Der US-Rechnungshof hatte kürzlich bezweifelt, dass der Konzern die Hilfen jemals komplett erstatten werde. Whitacre verteidigte erneut die Entscheidung von GM, das Europa- Geschäft rund um die deutsche Tochter Opel doch komplett zu behalten.

Die Hauptdarsteller im Opel-Drama

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“Wie kann man ein global player sein, ohne weltweit tätig zu sein?“ Der von der US-Regierung an die Verwaltungsratsspitze geholte Whitacre ist der neue starke Mann bei GM. Der größte US-Autobauer steht beim amerikanischen Staat mit 6,7 Milliarden Dollar an direkten Krediten in der Kreide.

Insgesamt bekam der Hersteller aber Hilfen von 50 Milliarden Dollar, für den Großteil erhielt der Staat im Gegenzug Anteile an GM. Die US-Regierung dringt auf einen raschen Börsengang, um ihre GM- Anteile wieder zu Geld zu machen. Whitacre trat nun etwas auf die Bremse. Der Zeitpunkt hänge davon ab, wie schnell GM wieder schwarze Zahlen schreibe.

“Ich sehe das kommen, kann aber kein genaues Datum versprechen.“ Konzernchef Fritz Henderson, der das operative Geschäft leitet, hatte bisher einen Börsengang im zweiten Halbjahr 2010 in Aussicht gestellt. Noch im November will GM Eckdaten zur finanziellen Lage bekanntgeben. Nach dem Rückzug von der Börse ist GM derzeit nicht mehr zur Veröffentlichung von Quartalszahlen verpflichtet.

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