Nordhessen Champions

Wintershall Dea GmbH: In der Region verwurzelt, 
weltweit erfolgreich

Jule Thaetner bei ihrer Forschungsarbeit im Labor des Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) in Kassel, Hessen.
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Jule Thaetner bei ihrer Forschungsarbeit im Labor des Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) in Kassel, Hessen.

Vor ziemlich genau 65 Jahren wurde in der Kasseler Friedrich-Ebert-Straße der Grundstein für das Firmengebäude gelegt. Von hier aus hat Wintershall Dea, vormals Wintershall, die globalen Aktivitäten gesteuert und eine Welt im Wandel mit Energie versorgt: den Wiederaufbau Deutschlands, während der Ölkrisen in den 1970er- und 1980er-Jahren, die Deutsche Einheit und das Zusammenwachsen Europas.

„Veränderung ist schon immer Teil unserer Unternehmens-DNA. Wir werden auch die Energiewende erfolgreich meistern. Von Kali und Salz entwickelten wir uns hin zu Erdöl. Heute liegt unser Schwerpunkt auf Erdgas. Und zukünftig kommen Wasserstoff und CO2-Speichertechnologien dazu“, erläutert Wintershall Dea-CEO Mario Mehren.

Mehren hat ehrgeizige Ziele und sieht Europas führendes unabhängiges Gas- und Ölunternehmen und seine 2.500 Mitarbeitenden aus 60 Ländern gut gerüstet, einen wichtigen Beitrag zu den europäischen Klimazielen zu leisten. So plant Wintershall Dea unter anderem, bis 2030 klimaneutral zu produzieren. „Die Suche nach Lösungen treibt uns an und spiegelt unser Selbstverständnis wider: Wir haben das Know-how von Ingenieuren und sind im Herzen Pioniere.“

Die Initiative „Offen für Vielfalt“ und das Regierungspräsidium Kassel setzen ein sichtbares Zeichen für Demokratie und die damit verbundenen Werte und bringen zum ersten Jahrestag der Ermordung Dr. Walter Lübckes, ein rund 200 Quadratmeter großes Banner am Regierungspräsidium Kassel an.

Klimawandel begegnen
Erdgas ist ein wichtiger Baustein für eine klimaschonende Energieversorgung in den nächsten Jahren, denn der Energiebedarf steigt ständig. Der flexibel einsetzbare Energieträger steht den Erneuerbaren zuverlässig zur Seite und ersetzt Kohle im Energiemix. Und sorgt so dafür, dass Energie für Verbraucher und Wirtschaft bezahlbar bleibt. Wintershall Dea lebt den selbst gesteckten Anspruch von Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit durch eine der klimaschonendsten Produktionen von Gas und Öl weltweit. In der Konzernzentrale in der Friedrich-Ebert-Straße wird jedoch schon längst weitergedacht: Wasserstoff verbrennt emissionsfrei und ist problemlos speicherbar. Das macht ihn zu einem Schlüssel für die Energiewende. Das chemische Element mit dem Symbol H kann unter Einsatz von Erdgas gewonnen werden. Darum kümmert man sich beim Kasseler Unternehmen genauso wie um die Emissionen: Mit Hilfe von speziellen in der Gaswirtschaft entwickelten Speicherungstechniken, wie dem sogenannten Carbon Capture and Storage (CCS), können beim Verbrennen von Erdgas entstehende CO2-Emissionen aufgefangen und gespeichert werden – ein weiteres Zukunftsthema, an dem Wintershall Dea mit Partnern weltweit forscht und es entwickelt.

Forschung unterstützen
Diesen Forscher- und Pioniergeist möchte das Energieunternehmen auch an künftige Generationen weitergeben und unterstützt die Wissenschaftslandschaft in Kassel und ganz Hessen: Das Schülerforschungszentrum Nordhessen (SFN) schult jährlich 400 Schülerinnen und Schüler aus der Region in komplexen Experimenten und begleitet sie bei Forschungsprojekten in Biologie, Chemie, Physik oder Informatik (sogenannte MINT-Fächer). Wintershall Dea ist einer der Hauptsponsoren des Schülerforschungszentrums und unterstützt unter anderem seit Jahren den MINT-Schülerkongress, der mittlerweile bundesweit Jugendliche anspricht und sich zu einem erfolgreichen Netzwerk nicht nur nordhessischer MINT-Aktivitäten entwickelt hat.

Demokratie fördern
Aus tiefer Überzeugung rief Wintershall Dea 2018 mit Partnern die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ ins Leben. Sie ist ein regionaler Zusammenschluss von über 30 Firmen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Vereinen, die sich in Kassel und Nordhessen für Respekt, Toleranz und eine freie, offene Gesellschaft einsetzen. Ein Höhepunkt des breiten Engagements mit zahlreichen Aktionen war der 2. Juni 2020: Ganz Kassel sendete am Jahrestag der Ermordung Walter Lübckes unter dem Motto „Demokratische Werte sind unsterblich!“ ein bundesweit sichtbares Signal und zeigte klare Kante für Vielfalt und demokratische Werte in Nordhessen – und darüber hinaus. (NH)

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