Unruhen: Wintershall fliegt weiter Mitarbeiter aus Libyen aus

Kassel. Der Kasseler Ölkonzern Wintershall fliegt wegen der politischen Unruhen weitere Mitarbeiter aus Libyen aus. Bis auf eine kleine Kernmannschaft werden Mitarbeiter und Familienangehörige temporär aus dem Land in Sicherheit gebracht, wie die BASF-Tochter am Dienstag in Kassel mitteilte.

31 Mitarbeiter hatten das Land bereits bis zum Dienstag verlassen, weitere knapp 100 sollten noch folgen. „Derzeit laufen intensive Anstrengungen, auch die weiteren Mitarbeiter aus Tripolis sowie aus den Produktionsstätten in der libyschen Wüste außer Landes zu bringen“, sagte Wintershall-Vorstand Ties Tiessen.

Alle Mitarbeiter und deren Angehörige sowohl in der Hauptstadt Tripolis als auch in der libyschen Wüste seien wohlauf, sagte Tiessen. Wintershall produziert seit 1958 Öl in der Wüste Libyens, einem der größten Ölproduzenten Afrikas, und beschäftigt in dem Land mehr als 450 Mitarbeiter. Rund drei Viertel davon sind Libyer. Außerdem sind darunter 30 Deutsche und 80 weitere Ausländer, darunter Niederländer, Kanadier, Briten. (dpa)

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