Nordhessen Champions

Wintershall Dea GmbH: Ein europäischer Champion in der Produktion von Gas und Öl

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In Deutschlands größtem Erdölfeld Mittelplate produziert Wintershall Dea in einem ökologisch höchst sensiblen Gebiet, dem Wattenmeer: Ein komplexes Sicherheitskonzept garantiert die störungsfreie Förderung.

Direkt im Blickfeld des Herkules liegt das Hauptgebäude von Wintershall Dea gut sichtbar vor der Altstadtkulisse in Kassels Vorderem Westen.

Den klar gegliederten Eingangsbereich ziert ein neues Logo, und auch im Inneren des markanten Kalksteingebäudes hat sich einiges verändert. Denn Wintershall heißt jetzt Wintershall Dea. Das führende unabhängige Erdgas- und Erdölunternehmen Europas entstand im Mai 2019 durch den Zusammenschluss von zwei erfolgreichen deutschen Traditionsfirmen: der Wintershall Holding GmbH und der DEA Deutsche Erdoel AG. Wintershall (gegründet 1894) und DEA (gegründet 1899) kooperieren schon seit Jahrzehnten eng miteinander. Zum Beispiel auf Mittelplate, Deutschlands größtem Ölfeld – mit 30 Jahren unfallfreier Produktion im Nationalpark Wattenmeer. 

Als anerkannter Experte für die Exploration, Entwicklung und Produktion aus hochkomplexen Gas- und Ölfeldern setzt Wintershall Dea branchenweit Standards in Effizienz und Projektmanagement. Dabei verbindet das Unternehmen deutsche Ingenieurskunst mit dem konsequenten Fördern von Vielfalt: Wintershall Dea beschäftigt weltweit rund 4000 Mitarbeiter aus über 60 Nationen und verfügt so über ein hervorragendes Team erfahrener Kollegen. Mit Strategien zu Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Diversity bereiten sich die Mitarbeiter des frisch fusionierten Unternehmens nun gemeinsam auf die Zukunft vor. Denn: Mittelfristig strebt Wintershall Dea einen Börsengang an. 

Als internationaler Player mit deutschen Wurzeln betreibt Wintershall Dea Gas- und Ölprojekte vom nördlichen Polarkreis bis hinunter zum südlichsten Gasfeld der Welt. Das Unternehmensportfolio legt einen Schwerpunkt auf das Erdgasgeschäft. Die Förderregionen liegen in Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie in der Region Middle East – in 13 Ländern weltweit. Zwei Beispiele: Wintershall Dea ist der größte Produzent in Deutschland und in Norwegen einer der Top 5. Mit seiner Tochterfirma Gascade gehört das Unternehmen in Europa zudem zu den großen Akteuren im Gastransportgeschäft und betreibt gemeinsam mit verschiedenen Partnern eines der größten Fernleitungsnetze in Deutschland. Die durchschnittliche Tagesproduktion von rund 590 000 Barrel Öläquivalent (boe) will das Unternehmen im Zeitraum zwischen 2021 und 2023 auf 750 000 bis 800 000 Barrel steigern. Mit Blick auf die Wachstumsziele besonders wichtig: In allen Bereichen der Produktion stehen die Gesundheit der Mitarbeiter, Umweltschutz und Arbeitssicherheit stets gleichrangig neben wirtschaftlichen Belangen. 

Für eine weltoffene Region Nordhessen: Dagmar Krauße von Wintershall Dea als Sprecherin der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“.

Als guter Nachbar setzt Wintershall Dea an all seinen Standorten auf Dialog und bringt sich auf vielfältige Weise in das Gemeinwesen ein. Das gilt auch ganz besonders für den Standort Kassel, wo Wintershall Dea seit fast 65 Jahren zu Hause ist. Das Unternehmen ermöglicht seit über 30 Jahren als Hauptsponsor des Kulturzelts Kassel ein musikalisches Festival-Highlight für Stadt und Region und unterstützt verschiedene weitere Initiativen aus den Bereichen Kultur, Soziales, Bildung und Technik & Wissenschaft wie etwa das Schülerforschungszentrum Nordhessen, in dem junge Talente in naturwissenschaftlichen Disziplinen gefördert werden. 

Im Herbst 2018 hat das Unternehmen die Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ mit gegründet, die sich für Respekt, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine weltoffene Region Nordhessen einsetzt. Die Initiative hat innerhalb weniger Monate 19 starke Kooperationspartner aus Wirtschaft, Kultur und Sport gewonnen und nutzt ihr Netzwerk zur aktiven Förderung von Vielfalt-Projekten in der Region. Als starke Stimme gegen Rechts bezieht „Offen für Vielfalt“ mit der Kasseler Zivilgesellschaft klar Position gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. (NH)

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