„Wir entsorgen fast alles“

Altpapier: Unverzichtbarer Ersatz zur Primärfaser aus Holzstoff. (Foto: nh)

Abfälle richtig trennen, entsorgen und wiederverwerten – das ist aus ökologischen und ökonomischen Gründen ein komplexes Vorhaben, das man nicht ohne die Unterstützung eines kompetenten Partners umsetzen sollte. Spezialisiert auf Abfalltrennung, -entsorgung und -wiederverwertung ist die Trillhof Handelsgesellschaft mbH in Kassel.

Vielen ist der Tüv-zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb durch den Handel mit Schrott, Altmetallen und Altpapier ein Begriff. Die Lieferanten sind sowohl gewerblich als auch privat. „Alles, was zu uns kommt, wird bei uns sortiert, aufbereitet und für den Recyclingkreislauf bereitgestellt“ sagt Geschäftsführer Matthias Hartmann. Unterschiedliche Schrottqualitäten werden an Stahlwerke und Gießereien geliefert. „Schrott ist zur Zeit dank einer gut ausgelasteten Stahlindustrie gefragt“, so Matthias Hartmann. Und auch Altpapier ist wieder ein gefragter Rohstoffersatz. Neben den Massensorten hat Trillhof sich dabei auf Druckereipapierabfälle spezialisiert. Altpapier ist heute der mengenmäßig wichtigste Rohstoff in der Papierherstellung.

Spezialisiert auf Bau- und Abbruchabfälle

Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt des Unternehmens ist die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen. „Von A bis Z“, wie Burkhard Rodewyk, ebenfalls Geschäftsführer, betont – das heißt, von der Beratung und Planung bis hin zur Entsorgung und Wiederverwertung. „Demontage, Transportleistungen und Entsorgung gehören zu unserem Service“, sagt Burkhard Rodewyk.

Industrie, Bauunternehmen und Handwerker, aber auch Privathaushalte haben in dem Unternehmen einen Partner, der sie in allen Entsorgungsfragen begleitet. „Man kann einen Abriss oder eine Baumaßnahme so gut planen, dass das Trennen, die Entsorgung und die Wiederverwertung des Bauschutts nahezu ein Kinderspiel ist“, erklärt Matthias Hartmann. „Denn differenzierter trennen ist effizienter – nach ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten.“

Trillhof stellt seinen Kunden Absetz- und Abrollcontainer von ein bis 40 Kubikmeter für alle Einsatzzwecke zur Verfügung. Die immer beliebter werdenden Minicontainer mit einem Inhaltsvolumen von einem Kubikmeter werden mit einem speziellem Kranwagen der neuesten Fahrzeuggeneration bei den Kunden aufgestellt. „Diese Behältergröße wird besonders gerne von Privatleuten geordert“ berichtet Burkhard Rodewyk. „Weil sie ideal und preiswert für kleine Baumaßnahmen ist.“

Der in der Region bekannte Slogan „Wir entsorgen fast alles“ soll das breite Spektrum der Entsorgungsdienstleistungen der Trillhof Handelsgesellschaft widerspiegeln. Dazu gehören aus dem Bereich des Bauhandwerks unter anderem Bauschutt, Baustellenmischabfälle, Altholz, Fensterglas, Mineralwolle und Dachpappen. „Jede Branche hat ihre speziellen Problemabfälle, die wir einer fachgerechten Verwertung zuführen.“ betont Hartmann.

Einige zu entsorgende Baustoffe müssen mit besonderer Vorsicht behandelt werden. Asbest, Mineralwolle, Farben, Lacke, Kleber, Teer, Öle, Fette und Bitumen gehören zu den Sonderabfällen. Eine nicht fachgerechte Handhabung kann gravierende Folgen für die Gesundheit haben: Asbesthaltige Platten und die Fasern der Mineralwolle dürfen nicht gebrochen werden. Denn so können krebserregende Stoffe freigesetzt werden. Trillhof-Mitarbeiter wissen, wie mit solch risikobehafteten Werkstoffen vom Abriss bis zum Endlager umgegangen werden muss, sodass keine Gesundheits- und Umweltrisiken entstehen.

Datenschutzgerechte Aktenvernichtung

Einen sehr sensiblen Bereich stellt die Vernichtung von Akten und Dokumenten dar. Wer Akten vernichten möchte, ist bei Trillhof an der richtigen Adresse. Ganz gleich, ob Akten angeliefert werden oder vor Ort beim Kunden abgeholt werden: Unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften erfolgt in einem separaten Sicherheitsbereich die datenschutzgerechte Vernichtung durch speziell geschulte Mitarbeiter. Und der dabei entstehende zerkleinerte Papiermüll findet wieder seine Verwendung im Stoffkreislauf, unter anderem in der Herstellung von Hygienepapieren. HKK

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