Wegen anhaltender Rezession

Wachstumsprognose für 2013 und 2014 gesenkt

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Kräne be- und entladen Lastwagen in einem Containerhafen

Essen - Die Wirtschaftsforscher des RWI haben ihre Wachstumsprognose für 2013 und das kommende Jahr gesenkt. Dafür gibt es vor allem drei Gründe.

Die Wirtschaftsforscher des RWI haben ihre Wachstumsprognose für 2013 leicht auf 0,4 Prozent und für 2014 auf 1,9 Prozent gesenkt. Die anhaltende Rezession im Euro-Raum und die schwache Weltkonjunktur hätten dazu geführt, dass die Exporte im zweiten Quartal dieses Jahres deutlich sanken, teilte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) am Dienstag in Essen mit. Auch die Investitionen seien weiterhin rückläufig. Getragen werde die deutsche Konjunktur vor allem von den privaten Konsumausgaben. Im März hatte das RWI für dieses Jahr noch ein Wachstum von 0,6 Prozent und für 2014 von 2,1 Prozent erwartet.

Zum Jahresanfang habe allerdings die ungewöhnlich lange Kälteperiode insbesondere die Bautätigkeit gelähmt. Auch die Flutschäden in weiten Teilen Ostdeutschlands und in Teilen Bayerns dürften die wirtschaftlichen Aktivitäten vorübergehend negativ beeinflussen. Insgesamt bleibe die Konjunktur aber aufwärts gerichtet. Treibende Kraft dürfte die Konsumnachfrage bleiben. Außerdem erwarten die Konjunkturforscher von der Belebung der Weltwirtschaft einen Anschub der Exporte.

Auch das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in Düsseldorf geht derzeit nicht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in eine Rezession rutscht. Die Wahrscheinlichkeit für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung sei weiterhin sehr gering, teilte das gewerkschaftsnahe Institut am Dienstag mit.

dpa

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