Wirtschafts-Experte: Rechtsterrorismus ist rufschädigend

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Der Wirtschaftsexperte Thomas Straubhaar.

Osnabrück/Berlin - Die mutmaßlich von Rechtsextremisten begangene Mordserie ist nach Auffassung des Wirtschaftsforschers Thomas Straubhaar image- und rufschädigend für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

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Deutschland werde von potenziellen Zuwanderern im Zuge der aktuellen Nachrichten kritischer gesehen, sagte der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) der “Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag). Es gebe gerade bei Menschen aus anderen Kulturkreisen sowie mit anderer Hautfarbe eine Verunsicherung und eine Furcht vor Übergriffen, die sich der um Fachkräfte werbende Wirtschaftsstandort nicht leisten könne.

Die Negativ-Reaktionen zeigten sich zwar nicht unmittelbar und auf eine Art, dass direkte Kosten entstünden. Aber langfristig sei die Außenwirkung der Mordserie an Migranten besorgniserregend. Politik und Sicherheitsbehörden müssten jetzt deutlich dem Eindruck entgegen treten, sie seien auf dem rechten Auge blind, betonte Straubhaar. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe unmissverständlich klar gemacht, dass sie persönlich alles daran setze, damit die Fälle geklärt werden. Es sei gut, dass dies unisono alle Parteien unterstützt hätten.

dpa

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