WWF fordert Ausweitung der Meeresschutzgebiete

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Die Schutzgebiete sorgen für mehr Artenvielfalt in den Ökosystemen der Küstengebiete. 

Lissabon - Die Umweltschutzorganisation WWF fordert eine Ausweitung der Meeresschutzgebiete weltweit.

Die wirtschaftlichen Vorteile - etwa die Schaffung neuer Jobs, der Schutz der Küsten und der Fischerei - würden die Kosten bei weitem übertreffen, heißt es in einer am Donnerstag in Lissabon veröffentlichten Studie der Freien Universität Amsterdam für den WWF. In der portugiesischen Hauptstadt begann am Donnerstag eine internationale Konferenz zur Zukunft der Meere.

Der WWF rief dazu auf, bis 2020 zehn Prozent der Weltmeere unter Schutz zu stellen, und 30 Prozent bis zum Jahr 2030. Derzeit sind es weniger als vier Prozent.

Meeresschutzgebiete zögen Touristen an und sorgten so für Handel und Beschäftigung. Der Fischbestand nehme zu, auch die Artenvielfalt. Die küstennahen Ökosysteme spielten eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel.

Bestehende Schutzgebiete wie im Mittelmeer oder vor Afrika zeigten, dass die Menschen von einem erweiterten Schutz der Ozeane profitierten, heißt es in der Studie weiter. Die Regierungen müssten daher beim UN-Klimagipfel in Paris Anfang Dezember "ehrgeizige Ziele" für die Meere vereinbaren.

AFP

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