Bundesagentur veröffentlicht Zahlen

2,87 Millionen Arbeitslose im Juli

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Die Bundesagentur für Arbeit hat die Arbeitslosenzahlen für Juli veröffentlicht.

Berlin - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli um 67.000 auf 2.876.000 gestiegen. Das waren dennoch 63.000 weniger als vor einem Jahr, so die Bundesagentur für Arbeit.

Der seit Jahren anhaltende Job-Boom in Deutschland schwächelt. Volkswirte deutscher Großbanken gehen davon aus, dass im Juli rund 2,87 Millionen Menschen hierzulande ohne Job waren. Diese Zahl stimmt mit der nun von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Statistik überbein. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Punkte auf 6,8 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,0 Prozent gelegen.

Grund für die Fortsetzung des leichten Abwärtstrends sei neben der schwächeren Konjunktur auch die Verunsicherung vieler Unternehmen aufgrund der Euro-Schuldenkrise, erläuterten die Volkswirte. Dadurch habe die Arbeitslosigkeit etwas stärker zugelegt als sonst zum Ferienbeginn üblich.

So viel kassierten die Bosse der Dax-Konzerne 2011

Sie wollten immer schon wissen, was Deutschlands mächtigste Bosse verdienen? Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wieviel die Konzernlenker der 30 Dax-Unternehmen kassieren. Die Zahlen stellen die Verdienste inklusive langfristiger Vergütungsbestandteile im Jahr 2011 dar. Quellen sind das manager magazin, die Humboldt Universität und das Statistische Bundesamt. © dpa
30 Martin Blessing (Commerzbank) 500.000 € © dpa
29 Thomas-B. Quaas (Beiersdorf) 1.649.000 € © dpa
28 Norbert Steiner (K+S) 2.217.000 € © dpa
27 Dr. Georg Pachta-Reyhofen (MAN) 2.626.000 € © dpa
26 Christoph Franz (Lufthansa) 2.798.000 € © dpa
25 Dr. Eckhard Cordes (Metro) 3.152.000 € © dpa
24 Ulf Schneider (Fresenius SE) 3.234.000 € © dpa
23 René Obermann (Deutsche Telekom) 3.237.000 € © dpa
22 Reto Francioni (Deutsche Börse) 3.536.000 € © dpa
21 Dr. Nikolaus von Bomhard (Münchener Rück) 3.625.000 € © dpa
20 Dr. Ben Lipps (FMC) 3.628.000 € © dpa
19 Peter Bauer (Infineon) 3.680.000 € © dapd
18 Dr. Bernd Scheifele (Heidelberg Cement) 3.757.000 € © dpa
17 Karl-Ludwig Kley (Merck) 4.200.00 € © dapd
16 Michael Diekmann (Allianz) 4.386.000 € © dpa
15 Marijn Dekkers (Bayer) 4.418.000 € © dpa
14 Dr. Johannes Teyssen (E.ON) 4.515.000 € © dpa
13 Kurt Bock (BASF) 4.749.000 € © dpa
12 Heinrich Hiesinger (ThyssenKrupp) 5.026.000 € © dpa
11 Dr. Frank Appel (Deutsche Post) 5.221.000 € © dpa
10 Kasper Rorsted (Henkel) 5.410.000 € © dpa
9 Herbert Hainer (Adidas) 5.940.000 € © dpa
8 Dr. Norbert Reithofer (BMW) 6.134.000 € © dpa
7 Dr. Jürgen Großmann (RWE) 6.408.000 € © dpa
6 Bill McDermott/ Jim Hagemann Snabe (SAP) 6.588.000 € © dpa
5 Prof. Dr. Wolfgang Reitzle (Linde) 6.741.000 € © dpa
4 Peter Löscher (Siemens) 8.623.000 € © dpa
3 Dr. Dieter Zetsche (Daimler) 8.654.000 € © dpa
2 Dr. Josef Ackermann (Deutsche Bank) 9.355.000 € © dpa
1 Prof. Dr. Martin Winterkorn (Volkswagen) 17.456.000 € © dpa

Ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Juli ist nichts Ungewöhnliches. Zum einen beenden viele junge Leute ihre Ausbildung und müssen ein paar Wochen bis zum Antritt einer neuen Stelle überbrücken. Zum anderen verschieben viele Unternehmen die Einstellung neuer Mitarbeiter auf das Ende der Werksferien. Aber auch ohne diese jahreszeitlichen Effekte wäre die Zahl der Erwerbslosen im Juli nach Einschätzung der Experten zwischen 5000 und 15.000 gestiegen. Solche Anstiege weisen normalerweise darauf hin, dass der Einfluss der Konjunktur auf den Stellenmarkt abnimmt.

Ein ähnlicher Indikator ist auch die Nachfrage nach Arbeitskräften - sie sank im Juli auf den niedrigsten Stand seit gut einem Jahr. “Angesichts moderater Konjunkturerwartungen zeigen sich die Unternehmen vorsichtiger, was weitere Neueinstellungen angeht“, erläuterte die BA. Zugleich wies die Behörde darauf hin, dass der Bedarf an Arbeitskräften nach wie vor hoch sei.

Der von der BA veröffentlichte Stellenindex BA-X war im Juli um zwei Zähler auf 162 Punkte zurückgegangen; zum Jahreswechsel hatte er noch bei 179 gelegen. Doch im Vergleich zum Juli 2011 sei es nur ein Minus von vier Punkten, betonte die BA.

dpa

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