EU zahlt für entlassene Magna-Mitarbeiter

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Entlassene Magna-Mitarbeiter bekommen Geld von der EU.

Brüssel - Die EU zahlt 5,7 Millionen Euro für die Qualifizierung und Jobsuche entlassener Arbeitnehmer in der österreichischen Steiermark. Auch Saab erhält Hilfe aus Brüssel.

Die Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co. KG in Graz, eine Tochtergesellschaft des designierten Opel-Käufers Magna International, habe 588 Menschen entlassen, teilte die EU- Kommission in Brüssel mit. Das Geld aus Brüssel muss noch vom EU-Parlament und den EU-Staaten freigegeben werden. Es stammt aus dem Globalisierungsfonds, mit dem die EU die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt abmildern will. Österreich beteiligt sich mit 3,1 Millionen Euro am Hilfspaket.

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Insgesamt wurden in der Steiermark 744 Menschen entlassen; von der EU sollen 400 von ihnen Hilfe erhalten. Auch nach Schweden sollen Millionen aus dem Globalisierungsfonds fließen. Dort hatten der Autobauer Volvo sowie seine Zulieferer knapp 4700 Arbeitnehmern gekündigt, von denen 1500 keinen neuen Job finden. Brüssel will 9,8 Millionen Euro zu dem 15 Millionen Euro teuren Maßnahmenpaket Schwedens beisteuern.

Die EU greift auch dem schwedischen Autokonzern Saab unter die Arme. Die Europäische Investitionsbank (EIB) in Luxemberg gab grünes Licht für 400 Millionen Euro Kredithilfe. Die Mittel sollen für Forschung und Entwicklung eingesetzt werden. Der schwedische Edel- Sportwagenbauer Koenigsegg hatte die Übernahme der bisherigen Tochter des US-Autobauers General Motors bekanntgegeben.

dpa

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