Zeitung: Neue Milliardenstrafen für Banken stehen bevor

+
Auch im Londoner Finanzzentrum Canary Wharf könnten Banken von Milliardenstrafen betroffens ein. Foto: Andy Rain/Archiv

New York (dpa) - Auf die Bankenwelt rollt offenbar die nächste Welle an milliardenschweren Strafzahlungen zu. Dieses Mal geht es um windige Geschäfte beim Verkauf von mit Hypotheken auf Wohnimmobilien abgesicherten Wertpapieren (RMBS - Residential Mortgage Backed Securities).

Das berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die Ermittlungen der US-Behörden gegen neun Großbanken stünden vor dem Ende. Nachdem die großen US-Geldhäuser bereits insgesamt 37 Milliarden Dollar bezahlt haben, drohten nun weitere bis zu drei Milliarden Dollar pro Institut.

Neben den US-Banken Goldman Sachs, Morgan Stanley und Wells Fargo soll die neue Vergleichswelle auch die europäischen Institute Barclays, Credit Suisse, Deutsche Bank, Royal Bank of Scotland (RBS) und UBS betreffen.

Den Banken wird vorgeworfen, Investoren beim Verkauf der mit Immobilienkrediten besicherten Wertpapiere hinters Licht geführt zu haben. Die Papiere gelten als einer der Auslöser der Finanzkrise 2008, nachdem zahlreiche US-Hausbesitzer ihre Schulden nicht mehr begleichen konnten und die Häuserpreise massiv fielen. Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.