Um Kulanz bitten

Zollgebühren auf Geschenkpaket aus dem Ausland: Was tun?

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Zollgebühren auf Geschenkpakete aus dem Ausland sind für die Empfänger ärgerlich. Sie dürfen jedoch auf Kulanz der Logistik-Dienstleister hoffen, wenn sie sich bei ihnen beschweren. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Über Geschenke freut sich jeder. Kommen sie aber per Paket aus dem Ausland, entstehen für den Empfänger ab einem bestimmten Wert Zollgebühren. Das ist ärgerlich, doch es gibt eine Möglichkeit, wie man dieses Geld spart.

Düsseldorf (dpa/tmn) - Geschenke, die per Paket aus dem Ausland, eintreffen, kosten den Empfänger oft noch etwas. Denn bei Waren über einem Wert von 45 Euro fallen Zollgebühren an.

Mancher Paketdienst schlägt noch Bearbeitungsgebühren obendrauf. Eine Rechnung kann noch Monate später eintreffen - und zwar nicht beim Absender, sondern beim eigentlich beschenkten Empfänger. Obendrein werden Empfänger bei der Übergabe des Paketes an der Tür zunächst nicht aufgeklärt. Das berichtet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Verbraucherschützer haben einen Tipp: Als Empfänger Beschwerde einlegen. Die Experten beziehen sich auf Berichte von Betroffenen in Beschwerdeforen im Internet. Danach ließen Paketdienste selbst nach mehreren Mahnungen die Forderungen noch aus Kulanz fallen, wenn man sich vehement über die Rechnung beschwere.

Für Privatsendungen mit einem Wert bis einschließlich 45 Euro aus dem Ausland sieht das deutsche Zollrecht keine Gebühren vor. Bei Werten zwischen 45 und 700 Euro betragen die Gebühren 15 bis 17,5 Prozent des Warenwerts. Übersteigt der Wert des Präsentes 700 Euro, rechnet der Zoll die Zahlungen je nach Warenart gesondert aus.

Beschwerdeplattform der Verbraucherzentrale zu Paketen

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