Fiat will deutsche Montagewerke erhalten

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Fiat-Chef Sergio Marchionne (Mitte) versichert in Berlin, er wolle Opels Endmontage-Werke erhalten.

Berlin - Fiat will im Fall einer Opel-Übernahme die drei Endmontagewerke in Rüsselsheim, Eisenach und Bochum erhalten. Wirtschaftsminister zu Guttenberg will dieses und andere Konzepte "auf Herz und Nieren" überprüfen.

Fiat will bei einer Übernahme von Opel die deutschen Endmontagewerke erhalten. Das sagte Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Montag nach einem Gespräch mit Fiat-Chef Sergio Marchionne in Berlin. Fiat wolle ohne eigene Schulden bei Opel einsteigen und die Marke Opel beibehalten.

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Den Konsolidierungsbedarf habe Marchionne auf 5 bis 7 Milliarden Euro geschätzt. Es sei jedoch zu früh, den entsprechenden Anteil für Deutschland zu ermitteln. Das Fahrzeugteile-Werk in Kaiserslautern könnte allerdings von Konsolidierungsmaßnahmen betroffen sein, sagte der Wirtschaftsminister unter Bezug auf Äußerungen des Fiat-Chefs. Die drei Endmontagewerke von Opel sind Rüsselsheim, Eisenach und Bochum.

Die von Fiat angepeilte europäische Lösung betreffe alle Marken von General Motors in Europa, sagte Guttenberg. Fiat wolle den größten europäischen Autobauer entwickeln und zusammen mit Chrysler zur Nummer zwei weltweit aufsteigen.

Guttenberg sprach von einem interessanten Konzept des italienischen Autobauers, das aber “auf Herz und Nieren“ überprüft werde. Es seien zügige Entscheidungen nötig. Auch andere Optionen müssten geprüft werden.

dpa

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