US-Regierung könnte 70 Prozent an General Motors übernehmen

GM -Insolvenz rückt näher

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Der angeschlagene US-Autobauer und Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) schreitet weiter in Richtung Insolvenz.

New York - General Motors schreitet weiter in Richtung Insolvenz. Wie vermutlich am (heutigen) Mittwoch bekanntgegeben wird, haben tausende Besitzer von GM-Anleihen einen Umschuldungsplan abglehnt.

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Dieser Plan hätte den Investoren 10 Prozent der GM -Anteile im Gegenzug für die Aufgabe von Schuldverschreibungen im Volumen von 27 Milliarden Dollar gebracht. Mindestens 90 Prozent der Anleihe-Gläubiger müssten dem Angebot zustimmen, um eine der Bedingungen der US-Regierung zu erfüllen.

Sie hat GM eine Frist bis nächsten Montag gesetzt, einen tragfähigen Sanierungsplan vorzulegen. Andernfalls muss das mit inzwischen 19,4 Milliarden Dollar Staatsgeldern gestützte Unternehmen Konkurs anmelden.

Die US-Regierung könnte nach einer Insolvenz bis zu 70 Prozent der Anteile an einen neuen GM -Konzern übernehmen, berichtete das “Wall Street Journal“. Die Autoarbeitergewerkschaft UAW teilte inzwischen mit, sie werde 20 Prozent der GM -Aktien bekommen, als Gegenleistung für den Verzicht auf einen Teil des Betrags von 20 Milliarden Dollar, den GM einem neuen Gesundheitsfonds für Pensionäre schuldet.

AP

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