Guttenberg schließt auch „Planinsolvenz“ von Opel nicht aus

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Wirtschaftsminister zu Guttenberg erwartet “noch erhebliches Entgegenkommen“ der potenziellen Investoren.

Berlin - Unmittelbar vor dem Spitzengespräch über die Zukunft von Opel hat Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von überzogenen Erwartungen abgeraten. Auch eine „Planinsolvenz“ schloss er nicht aus.

Für ein befriedigendes Ergebnis sei “noch erhebliches Entgegenkommen“ der potenziellen Investoren sowie der US-Regierung und des Mutterkonzerns General Motors nötig, sagte der CSU-Politiker in Berlin. “Es ist nicht zwingend zu erwarten, dass eine Festlegung auf einen Investor am heutigen Abend erfolgt.“

Die vorgelegten Konzepte der Opel-Interessenten seien nach wie vor unzureichend, sagte Guttenberg . Auch müssten noch “Schlüsselfragen“ mit der US-Regierung und dem Mutterkonzern General Motors zum geplanten Treuhandmodell für Opel beantwortet werden. “Wir brauchen dringend diese Einigung mit der US-Seite“, sagte der Minister.

Sollte es diese nicht geben und besserten die Opel-Interessenten ihre Konzepte nicht nach, seien alle Optionen für Opel offen, “inklusive einer Planinsolvenz“. Laut Guttenberg ist nicht zwingend zu erwarten, dass beim Spitzentreffen im Kanzleramt eine Präferenz für einen Opel-Investor festgelegt wird.

Guttenberg fügte hinzu: “Gesucht wird weiter nach einer Lösung für Opel, wobei die Risiken für den Steuerzahler minimiert werden sollen.“ Dies gelte für eine Brückenfinanzierung ebenso wie für Staatsgarantien.

AP

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