GM plant bei Insolvenz ähnliches Verfahren wie Chrysler

New York - Der existenzbedrohte US-Autobauer General Motors (GM) plant für den zunehmend wahrscheinlichen Fall einer Insolvenz ein ähnliches Vorgehen wie der Wettbewerber Chrysler.

Die Opel-Mutter will dann voraussichtlich ihre überlebensfähigen Teile an eine neue Einheit verkaufen, die das Insolvenzverfahren möglichst rasch wieder verlassen soll.

Ein solches Vorgehen sei die wahrscheinlichste Variante, teilte der Konzern am Donnerstagabend (Ortszeit) in bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereichten Unterlagen mit. Die Überreste des Konzerns sollen später abgewickelt werden.

GM-Chef Fritz Henderson hatte eine Insolvenz zuvor als “wahrscheinlich“ bezeichnet. Die Entscheidung hänge von einer bisher nicht erzielten Einigung mit den Gläubigern ab, betonte der Konzern erneut. US-Präsident Barack Obama hat GM ein Ultimatum bis Ende Mai gesetzt.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

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