Schaeffler streicht 4500 Stellen - Mitarbeiter verärgert

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Mitarbeiter der Schaeffler KG protestieren am  Hauptsitz des Unternehmens in Herzogenaurach gegen den geplanten Stellenabbau.

Schweinfurt - Der Betriebsrat von Schaeffler hat am Vormittag mitgeteilt, dass das Unternehmen in Deutschland 4500 Stellen streicht.

Der angeschlagene Autozulieferer Schaeffler will in den kommenden Monaten rund 4500 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Insgesamt sollen auf diese Weise Personalkosten von rund 250 Millionen Euro gespart werden, heißt es in einer Firmen-Mitteilung. Betriebsbedingte Kündigungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden. Das Unternehmen begründete die Einschnitte mit den Auftrags-und Umsatzeinbrüchen im Automobilzuliefergeschäft.

Bereits kurz vor der Betriebsversammlung zum geplanten Stellenabbau beim Autozulieferer Schaeffler haben sich Beschäftigte am Mittwochmorgen in Schweinfurt verärgert gezeigt. "Die kleinen Arbeiter müssen es ausbaden", sagte Mitarbeiter Ingo Abel mit Blick auf die Übernahme der Continental-Gruppe durch Schaeffler im vergangenen Sommer. Dadurch war das Familienunternehmen aus Herzogenaurach in finanzielle Schieflage geraten.

dpa

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