GM

Bei Insolvenz soll Staat 72,5 Prozent bekommen

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Gedankenspiele für den Fall der Insolvenz in Detroit.

New York - Bei einer Insolvenz von GM soll der Staat 72,5 Prozent bekommen. Die Insolvenz wird in den nächsten Tagen erwartet. Der Gläubiger-Ausschuss stimmte dem neuen Angebot zu.

Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) soll bei einer immer wahrscheinlicheren Insolvenz zu fast drei Vierteln vom Staat übernommen werden.

Die US-Regierung werde bei einem geplanten Rettungsverkauf im Zuge eines möglichen Insolvenzverfahrens 72,5 Prozent der Anteile an einem neuen GM-Konzern erhalten, gab der größte US-Autobauer am Donnerstag in einer Börsenmitteilung bekannt. Die Insolvenz wird wegen der dramatischen Schieflage des Konzerns bereits in den nächsten Tagen erwartet.

Gläubiger-Ausschuss stimmt zu

Dem neuen Angebot an die privaten Gläubiger des Opel-Mutterkonzerns General Motors hat ein Gläubiger-Ausschuss nach Konzernangaben zugestimmt. Das teilte der Konzern am Donnerstag in einer Erklärung mit. Die Gläubiger sollen Aktienanteile übernehmen können und darüber hinaus die Möglichkeit einer Erhöhung der Anteile erhalten, wenn sie der Übertragung der Vermögenswerte an eine neue Gesellschaft unter Gläubigerschutz zustimmen.

dpa/AP

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