Zukunftsstudie

Deutsche trotz Eurokrise zuversichtlich

Stuttgart - Die europäische Finanzkrise drückt offensichtlich weniger auf die Befindlichkeit der Deutschen als angesichts der anhaltend schlechten Nachrichten aus dem Euroraum zu erwarten wäre.

Die schlechten Nachrichten aus dem Euroraum können der Stimmungslage der Deutschen offensichtlich wenig anhaben. Das geht aus der am Mittwoch in Stuttgart veröffentlichten Allianz-Zuversichtsstudie für das zweite Quartal 2012 hervor. Mehr als jeder dritte Bundesbürger (37 Prozent) sieht demnach die Gesamtsituation Deutschlands in den nächsten zwölf Monaten “mit Zuversicht“ oder “mit großer Zuversicht“.

Auch beim Ausblick auf ihre persönliche Zukunft zeigen sich die Deutschen optimistisch: Über zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) zeigen sich laut der Befragung zuversichtlich, wenn es um die künftige Entwicklung ihres eigenen Lebens geht.

“Standort Deutschland hat Stärke bewiesen“

Leicht eingetrübt hat sich Stimmung dagegen in Bezug auf die Lage der Wirtschaft und den Arbeitsmarkt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dennoch ist die allgemeine Wirtschaftslage, trotz eines Rückgangs von minus drei Prozentpunkten, mit 41 Prozent Nennungen nach wie vor der meistgenannte Grund für Zuversicht.

Der Standort Deutschland habe “im Verlauf der europäischen Schuldenkrise seine Stärke bewiesen“, sagte Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, mit Blick auf Umfrageergebnisse. Das führe “bei den Bundesbürgern zu einem gesunden Selbstvertrauen in die eigene Wirtschaft“.

Für die Zuversichtsstudie befragt die Allianz-Gruppe gemeinsam mit der Universität Hohenheim seit 2007 monatlich Bundesbürger in allen Teilen des Landes zu ihrer Stimmungslage und ihren Zukunftserwartungen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.