Zuviel Milch: Deutsche Bauern zahlen Strafe

+
Eine zu erfolgreiche Milchproduktion müssen deutsche Bauern jetzt büßen: Die Milchquote wurde überschritten und damit muss Strafe gezahlt werden.

Brüssel - Deutsche Bauern müssen wegen Überschreitung ihrer Milchquoten Strafe zahlen. Das gab die Brüsseler EU-Kommission am Donnerstag bekannt.

Deutschland hat die Obergrenzen für die erlaubte Milchmenge um insgesamt 0,1 Prozent oder 37 363 Tonnen überschritten. Es geht dabei nur um Milchverkäufe an Molkereien. Die Quote für Direktverkäufe hat Deutschland eingehalten.

Ihren Anteil an der so genannten „Überschussabgabe“ müssen nur jene Bauern zahlen, die ihre Hofquoten überschritten haben. Für Deutschland werden insgesamt knapp 10,4 Millionen Euro Strafe fällig - 27,83 Euro pro 100 Kilogramm Überschuss. Gerechnet wird jeweils für das Jahr vom 1. April bis zum 31. März. Neben Deutschland haben auch Österreich, Irland, die Niederlande, Zypern und Luxemburg ihre Obergrenzen überschritten. Die EU als ganzes bleibt aber unterhalb ihrer Obergrenze.

Die Europäische Union führte die Quoten in den 1980er Jahren ein, um den Milchüberschuss einzudämmen. Am 1. April 2015 läuft die Regelung aus, bis dahin steigt die erlaubte Milchmenge jedes Jahr ein wenig.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.