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Omikron-Symptome: Auf diese Warnzeichen sollten Sie unbedingt achten

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Von: Svenja Wallocha

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Die Symptome einer Omikron-Infektion unterscheiden sich teilweise von vorherigen Corona-Varianten. Experten warnen vor einigen „Notfall-Warnzeichen“.

Frankfurt – Die typischen Corona-Symptome wie Husten, Fieber und den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns sind vielen Menschen bereits bekannt. Doch woran erkennt man eine Infektion mit der ansteckenderen Omikron-Variante? Erste Analysen mithilfe der ZOE Covid Symptom Study App zeigten bereits, dass Omikron-Infizierte bei den frühen Symptomen (drei Tage nach dem positiven Test) häufig über Erkältungssymptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Niesen, Halsschmerzen und eine laufende Nase klagen.

Doch es gibt auch neue und ungewöhnliche Anzeichen. Laut US-Forschenden gibt es zudem einige weniger bekannte Corona-Symptome, die stark von den bisherigen Anzeichen einer Infektion abweichen. Wer diese feststellt, sollte sich dringend behandeln lassen.

Omikron-Symptome: Diese Warnzeichen nicht ignorieren

Omikron breitet sich rasend schnell aus. Auch in Deutschland wird damit gerechnet, dass die Variante bald die dominierende Virusform sein wird. Das Gefährliche an Omikron ist, dass sie ansteckender als bisherige Mutationen ist, zudem ist die Wirksamkeit der Impfstoffe Studien zufolge bei Omikron abgeschwächt. Allerdings soll diese Variante des Coronavirus für einen eher milden Verlauf im Vergleich zur Delta-Variante sorgen.

Omikron Symptome Covid-19
Omikron? Das RKI nennt die häufigsten Symptome einer Infektion mit der neuen Variante des Coronavirus. (Symbolbild) © Monkey Business/imago

Dennoch gilt es vorsichtig zu sein, denn Omikron zeichnet sich eben auch durch andere und zum Teil auch neue Symptome aus. Fachleute des Center for Disease Control (CDC) warnen dabei auch vor möglichen Corona-Symptomen, die nicht übersehen werden sollten, wie Anzeichen auf Haut, Lippen oder Nägeln, berichtet unter anderem die britische Sun.

Corona-Infektion mit Omikron? Blaue Färbung sind dringende Warnzeichen

Wer eine blasse, graue oder blaue Färbung auf Haut, Lippen oder Nagelbetten bemerkt, solle sich dringend bei einer ärztlichen Fachperson untersuchen lassen, so die Empfehlung. Das seien besorgniserregende Symptome, die möglicherweise für eine Corona-Infektion sprechen könnten. Gefährlich seien sie auch deshalb, weil sie laut dem Bericht ein Zeichen für einen niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut sein können. Die CDC-Fachleute sprechen deshalb von einem „Notfall-Warnzeichen“.

Warnanzeichen für eine Corona-Infektion:

(Quelle: Centres for Disease Control and Prevention)

Andere eher ungewöhnliche Omikron-Symptome könnten Rückenschmerzen, eine heisere oder kratzende Stimme, Nachtschweiß, Muskelschmerzen und eine laufende Nase sein. Starke nächtliche Schweißausbrüche konnten auch Forschende aus Südafrika und Großbritannien bei mit Omikron infizierten Patient:innen beobachten.

Corona-Symptome: Ungewöhnliche Anzeichen weisen auf Omikron-Infektion hin

Der britische Arzt Amir Khan berichtete in einem Interview mit dem TV-Sender ITV zu den Symptomen der Omikron-Variante: „Das ist die Art von Schweißausbrüchen, bei denen man das Gefühl hat, aufstehen und seine Kleidung wechseln zu müssen“, so Khan. Auch Appetitlosigkeit ist ein weiteres gemeldetes Symptom. Bei der Delta-Variante war Appetitlosigkeit als Symptom dagegen nicht bekannt.

Über das typische Corona-Symptom des Geschmacks- und Geruchsverlust klagen dagegen keine Personen, die sich mit Omikron infiziert haben, wie die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee bereits Ende November der britischen Zeitung The Telegraph berichtet hatte. 

Omikron: Mildere Corona-Krankheitsverläufe geben Hoffnung

Die Omikron-Variante wurde im November aus Südafrika gemeldet. Laut Angaben des Robert Koch-Instituts hat sie eine ungewöhnlich hohe Zahl an Mutationen im sogenannten Spike-Protein, einem Baustein des Virus. Einige der Mutationen sind relevant etwa mit Blick auf die Übertragbarkeit, die bei Omikron besonders hoch ist. Gleichzeitig gehen Experten davon aus, dass die Variante mildere Krankheitsverläufe verursacht. Das macht Hoffnung.

Christian Drosten zeigte sich mit Blick auf eine Omikron-Studie optimistisch. „Wegweisende Studie von Neil Ferguson zu Omikron“, twitterte der Chef-Virologe der Charité in Berlin. So sei beispielsweise das Risiko einer Hospitalisierung bei der Omikron-Variante im Vergleich zu Delta 20 bis 25 Prozent geringer. Auch die Lunge soll bei einer Omikron-Infektion offenbar deutlich seltener angegriffen werden als bei anderen Corona-Varianten. Darum infizieren sich machen Menschen mehrmals. (svw)

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