Geopark und WLZ laden in den kommenden Wochen zum Rätseln ein

Tag des Geotops: In Waldeck-Frankenberg das Verschwundene erkennen

Das Geotop „Eiszeitliche Jagdstation Buhlen“ befindet sich in dem Edertaler Ortsteil am Rande eines Bachlaufs. Eine Informationstafel vermittelt Leben und Umwelt in dieser Zeit. Einige Funde sind im Stadtmuseum von Bad Wildungen ausgestellt.
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Das Geotop „Eiszeitliche Jagdstation Buhlen“ befindet sich in dem Edertaler Ortsteil am Rande eines Bachlaufs. Eine Informationstafel vermittelt Leben und Umwelt in dieser Zeit. Einige Funde sind im Stadtmuseum von Bad Wildungen ausgestellt.

Die Faszination von Geotopen rückt am heutigen Sonntag, 19. September, besonders stark in den Blickpunkt – an diesem Tag findet nämlich der jährliche Tag des Geotops statt. Außerdem laden WLZ und der Geopark Grenz-Welten in den kommenden Wochen zum Mitmachen bei einem Bilderrätsel ein.

„Geotope sind wie Schaufenster in die Erdgeschichte. Wir möchten den Menschen etwas vermitteln, was es in dieser Form nicht mehr gibt. Geotope sind Überreste aus längst vergangenen Zeiten an denen wir lernen, aber auch Wissen weitergeben können“, sagt Kim Peis, Leiterin des Geoparks Grenz-Welten.

Hierbei weist der Geopark Grenz-Welten unter anderem auf das Geotop des Jahres hin. Diesmal ist es der Riesenstein in Naumburg.

„Da die Erde ständig im Wandel ist – besonders mit Blick auf den aktuellen anthropogenen Klimawandel – ist ein Blick auf die Erdgeschichte besonders wichtig, da man aus der Geschichte lernen kann“, berichtet Kim Peis.

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind mehr als 80 Geotope überall verteilt. Dazu zählen Gesteinsaufschlüsse, Böden, Mineralien und Fossilien sowie einzelne Naturschöpfungen und natürlicher Landschaftsteile.

Logo Geopark Grenz-Welten

Da Geotope schützenswert seien und eine große Bedeutung für die Forschung hätten, habe das Land Hessen eine Geotopliste angelegt. Im Geopark Grenz-Welten seien immer wieder neue Geotope zu entdecken. „Das kommt deshalb vor, weil die Erde stetig im Wandel ist“, ergänzt Kim Preis.

Der Geopark Grenz-Welten kann nach Auskunft der Leiterin nicht alle Geotope touristisch betreiben, aber bei etwa 45 Geotopen seien Informationstafeln angebracht – wie beispielsweise an der Korbacher Spalte oder am Steinbruch Hohenäcker in Frankenberg.

„Aber nicht nur dort, auch an anderen Geotopen wird aktiv Tourismus durch Informationsmöglichkeiten und Führungen betrieben“, berichtet Kim Peis. Über die Website des Geoparks Grenz-Welten könnten sich Interessierte darüber im Detail informieren und sich gleichzeitig auch ein genaues Bild machen, wo die jeweiligen Geotope liegen. geopark-grenzwelten.de

Preise gewinnen beim Geotop-Bilderrätsel

Zusammen mit dem Geopark Grenz-Welten lädt die WLZ in den kommenden sechs Wochen dazu ein, an einem Bilderrätsel teilzunehmen. Jede Woche wird ein Foto eines Geotops aus Waldeck-Frankenberg veröffentlicht. Sie, liebe Leserinnen und Leser, erraten, um was für ein Geotop es sich handelt. Nach jedem Rätsel haben Sie zwei Tage Zeit, uns die Lösung zu schicken – die Mailadresse geben wir noch bekannt. Das erste Foto veröffentlichen wir kommende Woche. Die drei Teilnehmer, die nach sechs Wochen die meisten richtigen Antworten zu den Bilderrätseln eingereicht haben, erhalten Preise. Der erste Platz gewinnt einen Hansegutschein und einen Korb mit regionalen Lebensmitteln im Gesamtwert von etwa 150 Euro. Für Platz zwei gibt es einen Hansegutschein mit Regionalkorb im Wert von 100 Euro, für Platz drei Gutschein und Regionalkorb im Wert von 50 Euro. Bei Gleichstand entscheidet das Los.

Von Franziska Röse

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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