Corona

Nachfrage nach Tests in Waldeck-Frankenberg sinkt: Geringe Fallzahlen und Lockerungen sind Gründe

Corona-Teststelle in der Korbacher Kilianskirche: Sandra Walter (rechts) nimmt einen Nasenabstrich bei einer jungen Frau vor.
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Corona-Teststelle in der Korbacher Kilianskirche: Sandra Walter (rechts) nimmt einen Nasenabstrich bei einer jungen Frau vor.

Die Nachfrage nach Corona-Schnelltests ist in Waldeck-Frankenberg in den vergangenen Wochen vielerorts gesunken. Dies ergab eine Umfrage unserer Zeitung unter verschiedenen Testzentren.

Waldeck-Frankenberg – Begründet wird diese Entwicklung mit dem Rückgang der Infektionszahlen und den damit einhergehenden Lockerungen; insbesondere die weggefallene Testpflicht für den Besuch im Einzelhandel macht sich bemerkbar. Dass sich der Testbedarf verringert, liegt wohl auch an der wachsenden Zahl von vollständig Geimpften, hieß es.

Mit Blick auf die Sommerferien wird von vielen aber wieder mit steigenden Fallzahlen gerechnet. Zunahme der Inzidenzen in Urlaubsländern, beengte Situationen auf einer Reise und die Dominanz der Delta-Variante lassen einen Anstieg mit zeitlicher Verzögerung erwarten.

Christian Peter, Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes, DRK-Kreisverband Frankenberg, informierte, dass „die Testnachfrage bei uns von Ende Mai bis jetzt um etwa 75 Prozent gesunken ist. Dementsprechend wurden auch die Anzahl der Testtermine und Zeiten deutlich reduziert“.

In der vergangenen Woche seien die Zahlen stabil geblieben, „für diese Woche erwarten wir eine leichte Steigerung der Testzahlen. Insbesondere zu Ferienbeginn werden viele Termine benötigt“.

Seit rund neun Wochen ist die Corona-Teststelle in der Korbacher Kilianskirche in Betrieb. Auch wenn die Zahl der Testungen im Vergleich zu Mai und Juni zurückgegangen ist, wollen die über 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so lange wie möglich weitermachen. „Dafür bin ich sehr dankbar. Denn wir haben eine unglaublich große Unterstützung von den Menschen aus unserer Gemeinde, aber auch von etlichen, die aus anderen Kirchengemeinden kommen“, betont Dekanin Eva Brinke-Kriebel. So lange die Besetzung der Schichten gewährleistet sei, könne auch weiter getestet werden.

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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