Anrufer werden an kostspielige Hotline weitergeleitet

Polizei warnt vor weiterer Betrugsmasche in Waldeck-Frankenberg

Vorsicht bei unbekannten Anrufern: Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg weist auf eine neue Betrugsmasche hin, bei der die Opfer an eine kostspielige Hotline weiterverbunden werden.
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Vorsicht bei unbekannten Anrufern: Die Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg weist auf eine neue Betrugsmasche hin, bei der die Opfer an eine kostspielige Hotline weiterverbunden werden. (Symboldbild).

Neben den betrügerischen Straftaten, bei denen sich die Täter als Polizeibeamte ausgeben und ältere Menschen um ihr Erspartes bringen wollen, gibt es jetzt eine neue telefonische Betrugsmasche:

Waldeck-Frankenberg – Die willkürlich ausgesuchten Opfer werden von einem Anrufautomaten auf dem Festnetz- oder dem Mobiltelefon angerufen. Bei der Bandansage wird vorgegeben, dass das es sich um einen Anruf des Bundessozialministeriums handelt. Die Täter setzen das Opfer dabei unter Druck: Angeblich soll eine missbräuchliche Verwendung der eigenen Sozialversicherungsnummer verhindert werden.

Um sich zu schützen, soll das Opfer am Telefon die Taste „1“ drücken. Nachdem die „1“ gedrückt wurde, wird das der Angerufene automatisch an eine kostenpflichtige Servicehotline weitergeleitet, bei der eine einminütiger Anruf bis zu zehn Euro kosten kann. Die Täter können das Opfer damit schnell um einen drei- oder vierstelligen Betrag betrügen.

Um nicht zum Opfer dieser Masche zu werden, empfiehlt die Polizei Folgendes:

• Seien Sie misstrauisch bei unbekannten Telefonnummern.

• Drücken Sie keine Tasten an ihrem Telefon, wenn Sie von einer unbekannten Person dazu aufgefordert werden.

• Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten weiter.

• Lassen Sie sich am Telefon keine Informationen zu Ihren Bankkonten entlocken.

• Beenden Sie das Gespräch, wenn Sie Zweifel haben.

Sollten Sie bereits Opfer de Betrugsmasche geworden sein, wenden Sie sich an die Kriminalpolizei in Korbach, die unter Tel. 05631/9710 erreichbar ist.  (red)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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