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30:26 gegen Kassel: Wildunger jetzt mit Rückenwind gegen Fuldatal

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In der Abwehr: Die Bad Wildunger Lukas Goethe, Tobias Böttner, Jan Krathge und Tim Brauer (von links) erwarten den Wurf des Wesertalers Philipp Simon.
In der Abwehr: Die Bad Wildunger Lukas Goethe, Tobias Böttner, Jan Krathge und Tim Brauer (von links) erwarten den Wurf des Wesertalers Philipp Simon. © malafo

Dritter Sieg für die Handballer der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim in der Aufstiegsrunde der Bezirksoberliga: 30:26 (12:12) gegen den SVH Kassel.

„Die Zuschauer haben ein tolles Spiel gesehen bei klasse Stimmung“, sagte Harald Meißner, und Wildungens Trainer fügte hinzu, dass nicht nur die Männer auf der Platte abgeliefert hätten, „sondern auch die A-Jugend an den Trommeln.“ Vor allem aufgrund einer Steigerung nach der Pause ist der Sieg verdient.

„Es war kein leichtes Spiel, besonders mit der Achse aus Kreis, Halblinks und Mitte hatten wir zu kämpfen“, befand Meißner. Die erste Hälfte war ausgeglichen. Die Gastgeber blieben trotz frühen 2:6-Rückstandes (10.) dran und ihr Spiel funktionierte auch, als Meißner schon nach 12 Minuten begann zu wechseln. „Das haben wir im Vorfeld so abgesprochen. Wir wollten das Tempo hochhalten“, was eindrucksvoll funktioniert hat“, so der Coach.

HSG Bad Wildungen: Mit Rückenwind jetzt gegen Fuldatal

Fortan legte Bad Wildungen legte immer wieder vor und Kassel kämpfte sich heran. Der HSG-Defensive fehlte es an Griffigkeit; das sollte sich nach der Pause ändern.

Zunächst ging es zwar ähnlich weiter, besonders in der Schlussphase machte sich die Steigerung aber bemerkbar. Stand es in der 53. Minute noch 23:23, doch dann zogen die Wildunger davon.

„Hier hat Lukas Goethe eine Rolle gespielt, der klasse gehalten hat und dafür sorgte, dass Kassel nicht mehr herankam“, lobte Trainer Meißner. Umso bitterer für die HSG, dass der Keeper, der privat verhindert ist, morgen (18 Uhr) gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger nicht dabei sein kann. Benny Efendic wird sein Vertreter sein im Heimspiel, in das die Wildunger viel Rückenwind mitnehmen. Und auch Meißner (privat verhindert) wird vertreten. Das Coaching übernehmen Sandra Appel und Frank Vester zusammen mit Kapitän Martin Lambrecht.

Meißners Vorhaben: „Wir wollen vor allem technische und Abspielfehler meiden und das mitnehmen, was gegen Kassel so gut geklappt hat, nämlich die Überzeugung, das Tempo und die Aggressivität.“

Auf TV Külte wartet Tabellenführer Eintracht Baunatal II

„Wer weiß, vielleicht gelingt uns ja ein Überraschungserfolg“, sagt Kültes Trainer Sigurd Wachenfeld mit Blick auf das Spiel gegen Eintracht Baunatal II. Mit den Gästen kommt der Tabellenführer der Aufstiegsrunde am Samstag (19.15 Uhr) in die Nordwaldeckhalle. Ein Erfolg wäre für die Hausherren bei wohl mindestens drei Absteigern von großer Bedeutung, steht der TV doch drei Spieltage vor Schluss auf dem drittletzten Platz mit bereits drei Punkten Rückstand auf den Viertletzten, die HSG Zwehren/Kassel.

„Für uns ändert es erst mal nichts, ob jetzt vier Teams absteigen oder weniger“, sagt indes Wachenfeld, den derzeit mehr die Probleme am Kreis durch die Verletzung von Bernhard Schwiddessen beschäftigen. „Sven Häring könnte dort spielen, allerdings ist er noch angeschlagen. Ob er einsatzfähig sein wird, ist noch fraglich“, so der Külter Coach. Es könnten auch andere Spieler die Position am Kreis bekleiden, „aber dann fehlt es eben an anderer Stelle. Trotzdem wollen wir nicht jammern“, sagt er.

Verzichten muss der Trainer auch auf den Halbrechten Stefan Stein (verletzt) und den privat verhinderten Torjäger Sven Ammenhäuser. Freuen kann er sich darüber, dass „Michael Kranz ins Tor zurückkehrt, was erst mal gut ist und auch Maximilian Wachenfeld wieder dabei ist.“ Der Külter Trainer erwartet ein schweres Spiel, was nicht überrascht, da Baunatal II nur des Sieben-Punkte-Abzugs wegen der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls in der Staffel spielt.

Druck verspürt Wachenfeld nicht: „Wie versuchen jedes Spiel so erfolgreich wie möglich zu gestalten, egal, wer uns gegenübersteht.“ (gos)

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