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34:26 – HSG Bad Wildungen gewinnt Derby gegen HSG Ederbergland

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Wieder zurück: Antonia Sattar feierte mit sieben Toren ein gutes Comeback im Wildunger Trikot. Hier setzt sie sich gegen Julia Fackiner (rechts) und Celina Schäfer durch.
Wieder zurück: Antonia Sattar feierte mit sieben Toren eingutes Comeback im Wildunger Trikot. Hier setzt sie sich gegen Julia Fackiner (rechts) und Celina Schäfer durch. © malafo

Die Handballerinnen der HSG Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II haben das Kreisderby in der Bezirksoberliga gegen die HSG Ederbergland mit 34:26 (17:12) für sich entschieden und blicken nun wieder optimistischer auf ihr Ziel Aufstiegsrunde.

Bad Wildungen – Nachdem sie wochenlang kein Ligaspiel mehr bestritten hatten, wussten die Spielerinnen von Trainer Klaus Reinicke nicht so recht, wo sie stehen. Aber nach nur sieben Minuten Spielzeit, war dieses unsichere Gefühl bereits der Gewissheit gewichen: Wir können es noch und sind heute gut drauf.

Sieben Minuten lang gestatteten die Badestädterinnen den Gästen keinen Torerfolg und so stand es schnell 5:0 für Wildungen. „Wir wollten zwar furios beginnen“, sagte der Coach, aber mit dieser frühen hohen Führung habe man natürlich nicht rechnen können. Dieser „perfekte Start“ habe seiner Mannschaft von Beginn an mehr Sicherheit gegeben.

Nie die Kontrolle über das Spiel verloren

Reinicke freute sich besonders darüber, dass sein Mannschaft nie die Kontrolle über dieses Spiel verloren hat. Kontrollverlust in der Schlussphase war der Grund, warum das Hinspiel gegen Ederbergland verloren wurde.

Der Coach lobt besonders die Abwehrarbeit seiner Mannschaft mit „zwei hervorragenden Torhüterinnen“. Das Rückzugsverhalten sei gut gewesen und auch die Absprachen. Die Wildungerinnen traten auch sehr leichtfüßig auf und ließen auch dadurch den Gegner nicht zur Entfaltung kommen. Durch viele Ballgewinne in der Defensive kamen die Wildungerinnen auch immer wieder zu schnellen Toren per Tempogegenstoss. „Wir sind öfter in die Wellen gekommen, und haben bei Ederbergland wenig Wellen zugelassen“, lobt der Coach.

Dies freute Reinicke besonders, denn die Zielsetzung sei gewesen, das schnelle Spiel von Ederbergland zu unterbinden und das „hat heute hundertprozentig geklappt“.

Während die erste Halbzeit noch mit vielen spielerischen Elementen gefüllt war, hatte der zweite Durchgang ein etwas schwächeres Niveau. „Hier lief dann viel über den Kampf, ein echtes Derby eben“, sagte Reinicke.

In der Offensive fand vor allem der Wildunger Rückraum viele Lücken in der Ederbergland-Abwehr. „Wir waren auf 5:1-Deckung der Ederbergländerinnen eingestellt.“

Erfolgreiches Comeback von Antonia Sattar

Reinicke freute sich auch über das erfolgreiche Comeback von Antonia Sattar. Sie war zu Saisonbeginn nach Fritzlar gewechselt und meldete sich nun gleich mit sieben Toren zurück. „Wir sind froh, dass Antonia wieder bei uns spielt“, erklärte der Coach.

Der einzige Kritikpunkt den Reinicke anführt, waren die vielen Zwei-Minuten-Strafen, vier Stück, gegen seine Mannschaft, die er teilweise für ungerecht hielt.

Der Coach hofft, dass sein Team diese gute Form auch am kommenden Mittwoch gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger (20.30 Uhr) auf die Platte bringt.  rsm

Tore für Bad Wildungen II: Sperling 1/1, Straßer 7/3 Blaufuß 2,  Petrich 6,  Sattar 7, Klask 4, Coman, 5/1, Chantal Michel  1, Julia Michel,1

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