Bezirk Kassel-Waldeck passt sich HHV-Beschluss an

Alle hessischen Handballer starten Saison Ende Oktober

Der Handball soll ab dem 30. Oktober wieder in Hessens Ligen fliegen. Das Bild zeigt Stefan Stein ( TV Külte).
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Der Handball soll ab dem 30. Oktober wieder in Hessens Ligen fliegen. Das Bild zeigt Stefan Stein ( TV Külte).

Der Amateurhandball in Hessen hat wieder ein Ziel: Die Saison 2021/22 startet am 30./31. Oktober. Diesen Beschluss fasste das Präsidium des Hessischen Handball-Verbands (HHV).

Korbach – Er gilt nur für die Ober- und Landesliga, aber der Handball-Bezirk Kassel Waldeck wird den ersten Spieltag bei seinen Ligen ebenfalls auf das letzte Oktoberwochenende legen. Dies teilte der Bezirksvorsitzende Peter Sauerwald auf Anfrage mit. Die Vereine würden noch in dieser Woche per Mail darüber informiert.

Es sei gut und wichtig, dass nun ein Datum da sei, wann es wieder losgehe, betonen die beiden Trainer Steffen Fingerhut von Landesligisten HSG Twistetal und Harald Meißner vom Bezirksoberligisten SG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim.

Doch beide Übungsleiter betonen, das es eigentlich noch wichtiger sei, wann sie wieder in voller Mannschaftsstärke in der Halle trainieren. könnten.

Handballer benötigen lange Vorbereitungszeit

Ende Oktober liegt für den Handball-Laien noch so weit weg und Fußballer würden vermutlich auch gelassener mit diesem Zeitraum umgehen, weil sie eine weitaus kürzere Vorbereitungszeit benötigen als Handballer. „Unsere Sportart ist viel intensiver, mit weniger Ruhephasen und härteren Zweikämpfen, deshalb benötigen die Spieler mehr Zeit, um fit werden“, erzählt Meißner.

Dies bestätigt auch sein Kollege von der HSG Twistetal. Beide hoffen, dass die zuletzt noch recht hohen Inzidenzahlen in Waldeck-Frankenberg auf ein Niveau sinken, dass Handballtraining in der Halle mit dem kompletten Kader wieder möglich ist.

Der Beginn der Runde am 30./31.Oktober sei bewusst so spät gewählt worden, dass die lange Spielpause von 18 Monaten eine längere Eingewöhnungszeit nötig mache, teilte auch der HHV mit.

Da außerdem einige Landkreise mitgeteilt hätten, dass eine Hallenöffnung erst nach den Sommerferien zu erwarten sei, habe der Verband auch darauf Rücksicht genommen. Das Präsidium hat noch weitere Beschlüsse gefasst. Einer davon betreffe auch das Landesliga-Frauenteam der HSG Twistetal, sagte Peter Sauerwald, der auch Beisitzer im HHV-Präsidium ist. Dass die Ober- und Landesligen nach regionalen Gesichtspunkten geteilt werden hatte der Verband schon verkündet. Nur die Landesliga Nord sollte mit ihren zehn Mannschaften zusammenbleiben. „Diese Liga wird nun aber auch geteilt“, erklärte Sauerwald.

Ober- und Landesliga

In den jeweiligen Gruppen wird eine Hin-und Rückrunde gespielt. Die bestplatzierten Mannschaften werden in einer Play-off-Gruppe, der Rest in einer Play-down-Gruppe eingeteilt Die Ergebnisse aus Gruppenspielen gegen die Teams, die auch in der neuen Gruppe stehen, werden mitgenommen. Diese Gruppen spielen dann den Auf- und die Absteiger aus.

Ober-/Landesliga Jugend

In der C- bis A-ugend beginnt der Spielbetrieb mit einer Hessenliga, die aus 24 Mannschaften besteht. Sie sind in sechs Vierergruppen aufgeteilt, die nach regionalen Gesichtspunkten gebildet werden. Innerhalb der Vierergruppen wird gegen jedes Team ein Hin-und Rückspiel ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Mannschaften jeder Gruppe bilden danach –ebenfalls nach regionalen Gesichtspunkten – die zwei Oberligagruppen, die restlichen Teams die zwei Landesligagruppen. Die beiden bestplatzierten Mannschaften der Oberligagruppen spielen in einem Final-Four oder in Überkreuzspielen den Hessenmeister aus. Die für die Oberliga der Saison 2020/21 ermittelten Teams starten in den Hessenligen, die restlichen Mannschaften werden in Qualifikationsspielen der Bezirke ermittelt.  rsm/red

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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