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Arolser Quartett findet den Gewinnerweg und schlägt TSV Roda im Kellerduell mit 2:1

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 Team der SG Vasbeck/Adorf II
Das Lachen und der Spaß sind geblieben, obwohl das Team der SG Vasbeck/Adorf II die Gruppenphase nicht überstehen wird. Das Bild zeigt (v.l.) Julian Kaubisch, Max Bäcker, Yannic Merhof und Paul Bäcker. Es fehlt Noah Thiel. © pr

Der TuS Bad Arolsen hat beim E-Soccer-Cup noch die Kurve gekriegt. Das Team gewann das Kellerduell gegen den TSV Roda mit 2:1

Korbach – Damit erhält sich der TuS die Chance aufs Viertelfinale, während der Gegner nach den Gruppenspielen die Konsole aus der Hand legen muss. Justin Wäscher brachte Arolsen nach dem 4:3 gegen Linus Kirchhainer in Führung, die Philipp Fransaert nach dem 2:5 gegen Phil Hoffmann wieder verlor. Kapitän Alexander Oltzow macht mit dem 2:1 gegen Mattis Möbius den ersten Sieg perfekt.

Allerdings spielte die Konkurrenz nicht für die Arolser . Der TSV Gemünden schlug den TSV Dodenau mit 3:0 und steht damit weiter an der Tabellenspitze. Die Dodenauer teilen das Schicksal der Rodaer, beide stehen punktlos da.

Die Handballer des TV Külte spielen weiterhin stark auf und befinden sich nach dem 2:1-Sieg im Verfolgerduell gegen die JSG Altefeld II deutlich auf Viertelfinalkurs. Damit sind die Arolser in den noch ausstehenden zwei Gruppenspielen zum Siegen verdammt.

Hesperinghausen verliert Spitzenspiel

Auch in der Gruppe 1 stehen noch zwei Teams ohne einen Punktgewinn da: der SV Reddighausen und der TSV Bottendorf. Der SVR musste sich dem TSV Rosenthal mit 1:2 geschlagen geben und die Bottendorfer verloren mit dem gleichen Ergebnis gegen die SG Bad Wildungen. Die Badestädter sind damit noch im Rennen um die Plätze eins und zwei. Das Duell der bislang noch Unbesiegten zwischen dem TuS Hesperinghausen und dem SG Adorf/Vasbeck ging mit 3:0 an die Spielgemeinschaft.

Aufregung ist nicht zur unterschätzen

Dass die alte Trainerweisheit, erst muss die null stehen, auch falsch sein kann, belegt das Spiel der SG Adorf/Vasbeck II gegen die SG Eder, denn für die Spieler vom Diemelsee stand die null beim 0:3 . „Die waren zu gut für uns“, gibt der Adorfer Kapitän Julian Kaubisch fair zu, obwohl es von den Ergebnissen für die drei 16-Jährigen nicht so aussieht. Julian unterlag 2:3 gegen Maximilian Bala, Noah Thiel 1:2 gegen Christian Frick und Paul Bäcker 2:4 gegen Eduard Heckel verloren. Und damit ist für die SG-Reserve das Viertelfinale unerreichbar geworden.

„Wie sind schon enttäuscht, aber es macht trotzdem noch Spaß, wir wollen mindestens noch ein Spiel gewinnen“, sagt der Kapitän. „Spielerisch können wir recht gut mithalten, aber wir haben nicht damit gerechnet, dass wir bei diesen Spielen so aufgeregt sein werden.“

Wie viele andere Spieler auch hadert Julian mit dem 90er-Spielmodus, der bei diesem Turnier vorgegeben ist und jedem Kicker im Fifa-Spiel annähernd die gleiche Wertigkeit gibt, aber dieser Modus ist viel langsamer als der Ultimate Modus. „Das war schon eine große Umstellung für uns“, sagt Julian. Aber er und seine Teamkollegen haben nun Turniererfahrung für den nächsten E-Soccer-Cup gesammelt. Eine lautet: Vorher mal ein paar Partien im langsameren 90er-Modus spielen.  rsm

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