„Finale dahoam“ im Februar

Bad Arolser Bogenschützen wollen ins Mittelfeld der Regionalliga

Die beiden Mannschaften der Bogensportler des SV Arolsen für die Regional- und Oberliga-Saison: (von links) Dennis Nikolaiczek, Jan Heimbeck, Achim Nikolaiczek, Susanne Häntsch, Florian Kwiatkowski, Trainerin Petra Heimbeck, Marc Siebert, Annika Paul, Martin Lührs und Matthias Paul.
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Die beiden Mannschaften der Bogensportler des SV Arolsen für die Regional- und Oberliga-Saison: (von links) Dennis Nikolaiczek, Jan Heimbeck, Achim Nikolaiczek, Susanne Häntsch, Florian Kwiatkowski, Trainerin Petra Heimbeck, Marc Siebert, Annika Paul, Martin Lührs und Matthias Paul.

Die Bogenschützen des SV Arolsen vertreten die heimischen Farben mit dem Recurvebogen nach wie vor in Deutschlands dritthöchster Klasse, der Regionalliga.

Bad Arolsen – Auch sie saßen lange auf dem Trockenen. Auch sie legen voller Vorfreude wieder los. Am Samstag, 6. November, beginnt das Abenteuer in der Staffel West, neben der es noch vier weitere Staffeln in der Regionalliga gibt. Ende November legt dann der Unterbau des SVA los; die zweite Mannschaft tritt wieder in der Oberliga an.

„Liga ist das spannendste Wettkampfformat das der Bogensport bietet“, sagen die Arolser Bogensportler; erst recht nach so vielen Entbehrungen im Zuge der Corona-Pandemie.

Regionalliga West: Vier neue Mannschaften machen‘s noch interessanter

Der Terminplan für die neue Saison ist überschaubar, aber vollgepackt: An vier Samstag finden die Wettkämpfe der acht Regionalliga-Mannschaften statt. Dafür treffen aber an einem Tag jeweils alle Teams aufeinander, sodass jeder Schütze, sofern nicht ausgewechselt wird, sieben Matches bestreitet.

„In jedem Satz kommt es nicht nur auf Zielsicherheit an, sondern auch auf Geschwindigkeit und Koordination der Schützen untereinander. Es muss alles stimmen“, sagt Trainerin Petra Heimbeck, die in dieser Saison beide Arolser Mannschaften als Teamleiterin betreut.

Für die Regionalliga haben die Residenzstädter neben den Stammschützen Annika Paul, Marc Siebert und Jan Heimbeck Martin Lührs aufgestellt – ein routinierter Bogensportler aus Westfalen, den der SVA für sich gewinnen konnte. Er tritt in die Fußstapfen von Oliver Huber, der dieses Jahr für seinen Heimatverein BC Pfeil Treysa auf Ringejagd geht. „Martin ist eine echte Verstärkung und passt mit seiner Ruhe und Ausgeglichenheit hervorragend ins Team“, ist sich Petra Heimbeck sicher.

Die Regionalliga West hat mit den ambitionierten Aufsteigern Bocholt, Sherwood Herne und Bürstadt sowie dem Bundesliga-Absteiger Masa Mühlheim noch einmal deutlich an Qualität gewonnen. Komplettiert wird die Liga durch die Teams der RSG Düren, TuS Barop, und dem BSC Laufdorf.

Was ist da drin für die Arolser, die 2019 mit der Vizemeisterschaft einen Riesenerfolg feierten und mit Platz sechs im vorigen Frühjahr die Klasse hielten? Ein Platz im gesicherten Mittelfeld ist das Saisonziel des Quartetts. Zumal nach zwei Jahren Pause keiner weiß, wo man leistungsmäßig steht.

So funktionieren die Wettkämpfe in der Regionalliga Bogen

Die acht Regionalligateams ermitteln an vier Wettkampftagen Auf- und Absteiger. Die Termine dafür sind neben dem Auftakt am 6. November in der neu errichteten Bogensporthalle in Bürstadt und dem Finale in Bad Arolsen am 5. Februar noch der 4. Dezember in Bocholt) und der 8. Januar (in Schöffengrund-Schwalbach). Team gegen Team heißt es in der Liga. Wer zuerst sechs Satzpunkte sammelt, hat den Teamvergleich gewonnen. Möglich ist aber auch ein Unentschieden (5:5). Ein Satz, das sind sechs Pfeile, von drei Schützen nacheinander geschossen, dafür sind 120 Sekunden Zeit. Wer mehr Ringe erzielt bekommt zwei Satzpunkte (1:1 bei Ringgleichheit).

Oberliga Hessen: Erneut Rang zwei für Arolsen II?

Am 27. November findet in Zierenberg der erste Wettkampf der Oberliga Hessen statt. Susanne Häntsch, Florian Kwiatkowski, Achim und Dennis Nikolaiczek sowie Matthias Paul bilden das Stammquintett der SV Arolsen für die Saison, die etwas Besonderes bietet: Der BSV Zierenberg ist aufgrund von Meldefehlern aus der 1. Bundesliga ausgeschlossen worden und startet nun für die eigentliche zweite Mannschaft in der Oberliga.

An den Zierbenbergern wird diese Saison wohl kein Weg als Meister vorbeigehen. Aber auch der SVA, der zweimal in Folge Vizemeister wurde, ist stark aufgestellt und will eine gute Rolle in der Liga spielen.

Der Abschluss beider Ligen wird im Februar in der Großsporthalle in Bad Arolsen stattfinden. Am 5. und 6. Februar hofft der SVA beim bei den Finaldurchgängen auf ein Happy End für beide Mannschaften.  (schä/red)

Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.
Dieser Artikel stammt aus der Waldeckischen Landeszeitung.

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